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Schriftenreihe (Bd. 1692)
Coverbild Verdun

Verdun

Die Jahrhundertschlacht

Die Schlacht bei Verdun 1916 gilt bis heute als Inbegriff von Sinnlosigkeit und Grauen im Krieg. Hunderttausende Soldaten rieben sich in einem mörderischen Ringen auf – keine Seite konnte einen Sieg erringen, keine den Verlauf der Frontlinie. Paul Jankowski befasst sich nicht nur mit der Schlacht, sondern bettet sie in die Erinnerungskultur insbesondere Frankreichs ein.

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Inhalt

Verdun: Bis heute symbolisiert der Name der französischen Kleinstadt eine ebenso zähe wie aussichtslos erscheinende Schlacht an einem Frontabschnitt im Ersten Weltkrieg. Im Februar 1916 hatte mit dem deutschen Angriff auf die Festungssysteme an der Maas ein zehn Monate währender, überaus verlustreicher Stellungskrieg begonnen, der schon früh nachgerade zum Inbegriff sinnlosen Leidens und Sterbens wurde. Der Historiker Paul Jankowski analysiert unter Einbezug der französischen und der deutschen Perspektive, wie und warum Verdun zu einem kollektiven Gedächtnisort werden konnte. Zudem beleuchtet er, mit welcher Zielsetzung und bei welchen Anlässen die Schrecken der Schlacht seither im politischen und gesellschaftlichen Kontext eingesetzt oder auch instrumentalisiert wurden. Jankowski lässt Soldaten und Politiker, Zeitzeugen und Nachgeborene zu Wort kommen und bietet so einen dichten und faktenreichen Blick auf ein zentrales Ereignis des Ersten Weltkriegs



Autor: Paul Jankowski, Übersetzung: Aus dem Englischen von Norbert Juraschitz, Seiten: 432, Erscheinungsdatum: 01.06.2016, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 1692A