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Cover Zwischen mir und der Welt

Schriftenreihe (Bd. 1688)

Zwischen mir und der Welt

Polizeigewalt: Spiegelt sie rassistische Denkmuster, die trotz aller Fortschritte zur gesellschaftlichen Realität der USA gehören? Ta-Nehisi Coates' in Form eines Briefes an seinen Sohn gerichtetes Buch lenkt den Blick auf eine gesellschaftliche Realität, der sich Schwarze Amerikanerinnen und Amerikaner bis heute ausgesetzt sehen.

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Inhalt

Rassismus ist, so Ta-Nehisi Coates, zutiefst körperlich. Er ist eine Erfahrung, die "das Hirn erschüttert, die Atemwege blockiert, Muskeln zerreißt, Organe entfernt, Knochen bricht, Zähne zerschlägt." Coates verweist damit nicht nur auf die anhaltenden Fälle von Polizeigewalt in den USA. Er erinnert in aufwühlenden Worten daran, dass eine der ältesten Republiken der Welt auch auf Ausbeutung, Gewalt und Ausschluss errichtet wurde – und dass dieser Umstand trotz aller Fortschritte bis heute zur gesellschaftlichen Realität der USA gehört.

In Anlehnung an ein klassisches Werk des Schriftstellers James Baldwin schreibt der Autor in Form eines an seinen Sohn adressierten Briefes seine persönliche Geschichte, die von Emanzipation und Selbstbehauptung handelt, gleichwohl aber Allgemeingültiges über die Erfahrung vieler Schwarzer in den USA erzählt.

Neben "Zwischen mir und der Welt" enthält dieses Buch auch den 2014 erstmals erschienenen Essay "Plädoyer für Reparationen". Coates beleuchtet hier die anhaltenden Folgen von Sklaverei, "Rassentrennung" und Diskriminierung in den USA, die er nicht zuletzt an der Entwicklung eines bis heute segregierten Immobilienmarktes veranschaulicht.



Autor: Ta-Nehisi Coates, Übersetzung: Aus dem Englischen von Miriam Mandellow, Seiten: 238, Erscheinungsdatum: 13.07.2016, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 1688

 
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