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Coverbild Völkermord in Deutsch-SüdwestafrikaNeu: Coverbild Völkermord in Deutsch-Südwestafrika

Schriftenreihe (Bd. 1725)

Völkermord in Deutsch-Südwestafrika

Der Kolonialkrieg (1904-1908) in Namibia und seine Folgen

Wie kam es zum Völkermord an den Herero und Nama in der damaligen deutschen Kolonie Deutsch-Südwestafrika? Warum begann der Kolonialkrieg, und wie verlief er? Wie ging und geht Deutschland mit dem Genozid um? Und wie ist die Situation in Namibia heute? Das Buch bietet Antworten auf diese Fragen.

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Inhalt

1904 begann das deutsche Kaiserreich als Reaktion auf Aufstände einen Kolonialkrieg gegen die Völker der Herero und Nama in Deutsch-Südwestafrika, dem heutigen Namibia. Insbesondere nachdem Generalleutnant von Trotha den Oberbefehl übernommen hatte, wurde der Krieg erbarmungslos und mit großer Härte geführt. Gefangene Herero wurden in Konzentrationslagern interniert, andere wurden in wasserlose Wüstenareale getrieben, dort dem Tod durch Hitze und Durst ausgeliefert oder willkürlich erschossen. Die um ihr Land und ihr Vieh gebrachten Überlebenden wurden fortan unterdrückt. Das Buch beleuchtet Ursachen, Verlauf und Folgen dieses Kolonialkriegs. Es fragt zudem nach dem Umgang mit dem Genozid in Deutschland, das sich nach langen Jahren der Verantwortung für den Völkermord stellt, und in Namibia, wo er bis heute als zutiefst traumatische Erfahrung präsent ist.



Herausgeber: Jürgen Zimmerer / Joachim Zeller, Seiten: 280, Erscheinungsdatum: 14.11.2016, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 1725