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Coverbild Die Unmächtigen

Schriftenreihe (Bd. 1712)

Die Unmächtigen

Schriftsteller und Intellektuelle seit 1945

Nach 1945 haben sich Schriftsteller und Intellektuelle beider deutscher Staaten immer wieder politisch eingemischt, sei es im Widerspruch zur herrschenden Politik oder im Schulterschluss mit ihr. Günther Rüther beleuchtet das ambivalente Verhältnis zwischen Vertretern von Politik und Kultur ab der Nachkriegszeit.

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Inhalt

Macht ist zuweilen ein Chamäleon. Die Geschichte ist reich an Beispielen, wo das gesprochene oder geschriebene Wort ungeahnte, auch unverhoffte Wirkung entfaltete. Wenige dieser Wort-Mächtigen verfügten zugleich über politische oder staatliche Macht. Weitaus größer ist die Zahl derjenigen, die sich, so Günther Rüther, als Unmächtige, als Schriftsteller und Intellektuelle Gehör verschafften. Rüther lenkt in diesem Buch den Blick auf die Nachkriegszeit in beiden Teilen Deutschlands mit ihren Verwerfungen, ihrem Ringen um den Umgang mit der Vergangenheit, ihren Affären, Irrungen, Errungenschaften und Zukunftsentwürfen. Er leuchtet das ambivalente Verhältnis zwischen den Exponenten in Politik und Kultur, zwischen staatlich-politischer und geistiger Macht aus und fragt nach Intentionen, Reaktionen und Konsequenzen im Disput zwischen den Mächtigen und den Unmächtigen.



Autor: Günther Rüther, Seiten: 349, Erscheinungsdatum: 02.12.2016, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 1712