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Schriftenreihe (Bd. 1754)

Unternehmen vor Gericht

Globale Kämpfe für Menschenrechte

Beruht die Wirtschaftskraft der Staaten des globalen Nordens auf der Verletzung der Rechte und Lebenschancen von Menschen im globalen Süden? Und wenn ja, wie lässt sich mit den Mitteln des Rechts gegen transnational verschachtelte Konzerne vorgehen? Ein Bericht aus der Praxis international tätiger Menschenrechtler.

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Inhalt

Konsum im globalen Norden beruht allzu oft auf Menschenrechtsverletzungen im globalen Süden. Ökonomische Interessen transnationaler Konzerne kollidieren auf allen Erdteilen mit den Menschenrechten derjenigen, die in Fragen von Entlohnung, Sicherheit und Selbstbestimmung marginalisiert werden oder in ihren Lebensgrundlagen bedroht sind. Die Menschenrechtspakte der Vereinten Nationen laufen beim Schutz der Ausgebeuteten ins Leere, da sie für Staaten, nicht aber für die zunehmend undurchsichtig strukturierten global agierenden Unternehmen gelten. Die Völkerrechtler Wolfgang Kaleck und Miriam Saage-Maaß beschreiten daher seit Jahren unter Berufung auf das seit den Nürnberger Prozessen weiterentwickelte Völkerstrafrecht den Weg der strategischen Menschenrechtsklage gegen menschenrechtsverletzende Unternehmen – mit zunehmendem Widerhall in der internationalen Öffentlichkeit. Ihr Buch bietet einen tiefen Einblick in die globalen Zusammenhänge zwischen ökonomischer Macht und Ungerechtigkeit.



Autor: Wolfgang Kaleck / Miriam Saage-Maaß, Seiten: 128, Erscheinungsdatum: 16.03.2017, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 1754