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Schriftenreihe (Bd. 10010)

Neben uns die Sintflut

Die Externalisierungsgesellschaft und ihr Preis

Worauf beruht der Wohlstand im globalen Norden? Wer trägt die Hauptlast der ökonomischen und ökologischen Risiken in der Weltwirtschaft? Stephan Lessenich beleuchtet überaus kritisch eine (hinter)fragwürdige Rollenverteilung. Sie zu ändern sei in aller Interesse.

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Inhalt

Es geht uns gut, weil es anderen schlecht geht: Aus der historisch tradierten Position politisch-ökonomischer Übermacht diktiere, so der Soziologe Stephan Lessenich, der globale Norden dem Süden den Mechanismus der Externalisierung. In der Weltwirtschaft streichen die reichen Ökonomien die Gewinne ein, während die Gesellschaften des globalen Südens die Risiken, Nachteile und Kosten tragen, seien es soziale, ökologische oder ökonomische. Die weltweiten Migrationsbewegungen seien nur eines von vielen unübersehbaren Zeichen, dass in einer globalisierten Welt Armut und Ungerechtigkeit der einen auf dem satten Wohlstand der anderen beruhten. Allerdings neige sich die Zeit des "Höher, schneller, weiter" der reichen Nationen unweigerlich dem Ende zu. Mit Recht drängten die Benachteiligten auf Teilhabe. Es sei nicht nur überfällig, sondern in unserem eigenen Interesse, die Externalisierung zu hinterfragen und Wege zu ihrer Überwindung einzuschlagen.



Autor: Stephan Lessenich, Seiten: 224, Erscheinungsdatum: 08.05.2017, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 10010