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Schriftenreihe (Bd. 10013)
Kapitalismus und UngleichheitNeu: Schriftenreihe (Bd. 10013)
Kapitalismus und Ungleichheit

Schriftenreihe (Bd. 10013)

Kapitalismus und Ungleichheit

Die neuen Verwerfungen

Wie wandeln sich Ökonomien im postindustriellen Zeitalter? Welche Auswirkungen auf das binnen- und zwischenstaatliche Sozialgefüge haben Digitalisierung und globalisierte ökonomische Transaktionen? Nimmt die Ungleichheit zu? Und wenn ja, wo und warum? Das Buch beleuchtet globale Entwicklungen.

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Inhalt

Ungleichheit ist offenkundig der globale Normalfall – nicht nur zwischen Staaten, sondern auch innerhalb ihrer Gesellschaften. Es scheint, dass die Dynamik postindustrieller Ökonomien diese Ungleichheit prägt und zugleich verändert: beispielsweise durch undurchsichtige, auch semilegale Finanztransaktionen, Digitalisierung, konzerngesteuerte Akquise von Ressourcen und Land, Entwertung überkommener Fertigkeiten und Fähigkeiten von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, oligarchische Staatsstrukturen. Paradoxerweise nehme damit, so der Tenor des Bandes, die Ungleichheit zwischen den alten Ökonomien des Nordens und den Schwellenländern ab, während sie binnenstaatlich überall wachse. Die Autorinnen und Autoren beleuchten mit Blick auf den Kapitalismus und seine Entwicklungen im 21. Jahrhundert soziale und ökonomische Verwerfungen im nationalen und internationalen Maßstab.



Herausgeber: Heinz Bude, Philipp Staab , Seiten: 370, Erscheinungsdatum: 19.05.2017, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 10013