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SR 10015 CoverNeu: SR 10015 Cover

Schriftenreihe (Bd. 10015)

Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung

Die Krise der heutigen Ökonomie oder Was wir von Smith, Marx und Keynes lernen können

Es gibt vielfältige Verwerfungen in der globalen Wirtschaft mit vielen Erscheinungsformen. Wer profitiert, spricht gern von Alternativlosigkeit und beruft sich auf Klassiker. Aber kann man die Schriften von Smith, Marx oder Keynes nicht auch anders auslegen und so neue Perspektiven gewinnen?

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Inhalt

Die globale Wirtschaft steckt in einer tiefen Krise: obszöner Reichtum, aberwitzig anmutende Finanztransaktionen und ungehemmter Konsum hier, verzweifelte Armut, Ausbeutung und Marginalisierung dort. Profiteure der Wirtschaft berufen sich zustimmend oder negierend auf Adam Smith, Karl Marx oder John Maynard Keynes. Aber sind viele der heutigen, vermeintlich alternativlosen ökonomischen Konzepte nicht eher Ausdruck einer Interpretation nach Gusto der Mächtigen, wenn es um Einkommen und Märkte, Beschäftigung und Sozialstandards geht? Sind Spekulation und Gier, ist Ungleichheit in kapitalistischen Wirtschaftsstrukturen unabdingbar? Ulrike Herrmann bürstet die gängigen Deutungen von Smith, Marx und Keynes, die sich zu ihrer Zeit mit dem Versagen, aber auch den Möglichkeiten und Chancen kapitalistischen Wirtschaftens auseinandergesetzt haben, gegen den Strich. So eröffnet sie Perspektiven, die "Klassiker" im Sinne globaler Gerechtigkeit neu zu denken und aus ihnen zu lernen.



Autorin: Ulrike Herrmann, Seiten: 288, Erscheinungsdatum: 19. Mai 2017, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 10015