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Am Anfang war GewaltNeu: Am Anfang war Gewalt

Schriftenreihe (Bd. 10133)

Am Anfang war Gewalt

Die deutsche Revolution 1918/19 und der Beginn der Weimarer Republik

Welche Anfänge nahm die Weimarer Republik? Welche Folgen des vorausgegangenen Krieges wirkten nach? Welche Rolle spielten Nachrichten und Gerüchte, Ängste und Hoffnungen? Mark Jones beleuchtet die politisch-gesellschaftliche Dynamik der Zeit.

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Inhalt

Unter welchen Vorzeichen stand der Beginn der Weimarer Republik? Das deutsche Kaiserreich hatte im Weltkrieg eine Niederlage erlitten. Zahllose Menschen waren traumatisierte Opfer oder Augenzeugen von Brutalität, für andere blieb oder wurde Gewalt Mittel zum Zweck ihrer Interessen. Die Revolution vom November 1918 wirkte als Katalysator: Sie beflügelte Hoffnungen auf den Umsturz, lieferte indes im Gegenzug der jungen Demokratie angesichts der Bedrohung die Argumente zur autoritären, teils gewaltsamen, auch rechtsbeugenden Niederschlagung revolutionärer Umtriebe. Gerüchte, Übergriffe, Morde und Attentate vergifteten das gesellschaftliche Klima und setzten einen Kreislauf schrankenloser Gewalt und ihrer Vergeltung in Gang. Der irische Historiker Mark Jones arbeitet dieses Amalgam aus Angst, Stimmungen, Bedrohung, Gewalterfahrung und die daraus resultierende fatale politisch-gesellschaftliche Dynamik in den ersten Jahren der Demokratie heraus, die, so Jones, für das Erstarken des Nationalsozialismus von zentraler Bedeutung gewesen sei.



Autor: Mark Jones, Übersetzung: Aus dem Englischen von Karl Heinz Siber, Seiten: 432, Erscheinungsdatum: 16.11.2017, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 10133