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Schriftenreihe (Bd. 10223)
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Die wahre Geschichte des Rassismus in Amerika

Die Vorstellung von der Minderwertigkeit nicht-weißer Menschen hat eine lange, bis heute reichende Geschichte. Ibram X. Kendi beschreibt die Entwicklung rassistischer Ideen in den USA - von Sklavenhandel bis "War on Drugs". Hierzu porträtiert er Wegbereiter, aber auch Gegner rassistischer Ideologie.

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Inhalt

Spätestens die Wahl Barack Obamas zum 44. Präsidenten der USA galt vielen als Beleg dafür, dass die Vereinigten Staaten in einem post-rassistischen Zeitalter angekommen waren. Doch zugleich zeigten drastische Fälle von Polizeigewalt und die fortbestehende Masseninhaftierung insbesondere junger Schwarzer, dass das Land seine spezifische Geschichte des Rassismus offensichtlich nicht überwunden hat. Ibram X. Kendi zeichnet die Geschichte der rassistischen Ideen in Amerika nach –- vom transatlantischen Sklavenhandel bis in die Gegenwart. Dabei geht es Kendi nicht allein um die offenen Formen von Rassismus in ihrem historischen Wandel: Versklavung, Lynchmorde, Rassentrennung. Es geht ihm auch darum, wie Rassismus verbrämt, verschleiert und kaschiert wurde und wird, sei es unter religiösen, pseudowissenschaftlichen oder juristischen Vorwänden oder unter dem Deckmantel der Kriminalitätsbekämpfung. Er zeigt wie alte Vorstellungen von der Minderwertigkeit nicht-weißer Menschen die Zeiten überdauert haben und mitnichten verschwunden sind.



Autor: Ibram X. Kendi, Übersetzung: Susanne Röckel, Heike Schlatterer, Seiten: 604, Erscheinungsdatum: 26.09.2018, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 10223