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Schriftenreihe (Bd. 10208)
1918. Die Welt im FieberNeu: 1918. Die Welt im Fieber

1918. Die Welt im Fieber

Wie die Spanische Grippe die Gesellschaft veränderte

Die Spanische Grippe wütete von 1918 bis 1920: einerseits in Europa, das durch den Ersten Weltkrieg gezeichnet war, aber durch heimkehrende Soldaten gab es weltweit hohe Todesraten. Laura Spinney fragt nach der Vorgeschichte, dem Verlauf und den Auswirkungen der Pandemie.

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Inhalt

Eine beinahe vergessene Katastrophe: die Spanische Grippe, die von 1918 bis 1920 weltweit Dutzende Millionen Menschen dahinraffte. Die Pandemie forderte weit mehr Opfer als der Erste Weltkrieg. Mit amerikanischen Soldaten gelangte die Krankheit nach Europa und verbreitete sich rasch von den Fronten des Weltkriegs aus. Heimkehrende Soldaten aus allen Teilen der Welt trugen die Spanische Grippe dann in ihre Heimatländer, von denen zumal die ärmeren kaum über die medizinischen Mittel verfügten, der Krankheit Herr zu werden und besonders hohe Todesraten zu verzeichnen hatten. Das vom Krieg ausgelaugte Europa traf die Pandemie mit voller Wucht nach dem Ende der Kampfhandlungen, in einer Zeit grundstürzender gesellschaftlicher Veränderungen. Laura Spinney beleuchtet in globaler Perspektive nicht nur die Vorgeschichte und den Verlauf der Spanischen Grippe. Sie schildert auch den Umgang mit der Krankheit und fragt, welche praktischen Auswirkungen in den Gesellschaften und welche mentalen Folgen für deren Zukunft sie hatte.



Autorin: Laura Spinney, Übersetzung: Aus dem Englischen von Sabine Hübner, Seiten: 382, Erscheinungsdatum: 08.10.2018, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 10208