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Schriftenreihe (Bd. 10221)
Krieg - Hundert Jahre WeltgeschichteNeu: Krieg - Hundert Jahre Weltgeschichte

Krieg

Hundert Jahre Weltgeschichte

Kriege werfen lange Schatten auf das 20. Jahrhundert. Gregor Schöllgen arbeitet die Motive der Kampfhandlungen zwischen Defensive, Prävention und Offensive und ihre Folgen, Genozid und Ökozid, Flucht und Vertreibung, heraus. Und er mahnt vor steigendem Konfliktpotenzial in einer vernetzten Welt.

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Inhalt

Krieg hat viele Gesichter. Seinen ganz unterschiedlichen Formen auf der Nord- und Südhalbkugel, etwa als Angriffs- oder Guerillakrieg, Staaten- und Stellvertreterkrieg, Grenz- und Rohstoffkrieg steht eine geradezu stereotyp scheinende Legitimation der Gefahrenabwehr gegenüber - unabhängig davon, wo die Konflikte ausgetragen wurden und ob die Bedrohung auch tatsächlich existierte. Gregor Schöllgen nimmt die Russische Revolution 1917 zum Ausgangspunkt seiner Analyse. Er arbeitet die Motive der Kampfhandlungen zwischen Defensive, Prävention und Offensive und ihre Folgen, Genozid und Ökozid, Flucht und Vertreibung, heraus und zeigt das Konfliktpotenzial, das stetig wachsende transnationale Vernetzungen und Interdependenzen mit Blick auf natürliche Ressourcen, Umweltgefahren und nukleare Bewaffnung bergen. Schöllgen untersucht zudem die Rolle der wieder erstarkenden Nationalstaaten für den Fortbestand – oder auch die Krise und den Reformbedarf - bestehender politischer Ordnungen, insbesondere der Europäischen Union.



Autor: Gregor Schöllgen, Seiten: 368, Erscheinungsdatum: 08.10.2018, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 10221