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Schriftenreihe (Bd. 10323)
Deutschland ist gerechter, als wir meinenNeu: Deutschland ist gerechter, als wir meinen

Deutschland ist gerechter, als wir meinen

Eine Bestandsaufnahme

Gerechtigkeit ist ein interpretierbarer Begriff. Und er ist nicht statisch. Wie steht es um die Gerechtigkeit in Deutschland? Was verändert sich, was sollte oder müsste sich ändern? Georg Cremer leistet eine Bestandsaufnahme und beleuchtet Daten und Fakten.

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Inhalt

Geht es gerecht zu in Deutschland? Werden die Armen ärmer, die Reichen reicher? Bieten unsere Sozialsysteme noch die richtigen Rezepte für das Wohlergehen aller? Und lässt sich ein Zusammenhang zwischen dem wachsenden Populismus und der sozialen Lage herstellen? Diese und viele weitere Fragen stellen sich, so Georg Cremer, mit Recht, aber Antworten darauf erfordern, so sein Credo, einen differenzierten, sorgfältigen und unvoreingenommenen Blick und eine seriöse Interpretation sozialökonomischer Daten. Problematisch seien nicht nur subjektive oder objektive soziale Schieflagen, deren Existenz Cremer nicht bestreitet, sondern noch mehr deren politische Instrumentalisierung. Wer den Sozialstaat ablehne, seine Leistungen ignoriere oder ihn überfordere, untergrabe letztlich den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Cremer identifiziert das mediale oder politische Mantra mangelnder Gerechtigkeit hierzulande als Sand im Getriebe der unabdingbaren, mühsamen, kleinschrittigen, oft unspektakulären, aber auf lange Sicht doch erfolgreichen Dauerreform des Sozialstaates. Gerecht sei, was allen und allem gerecht werde.



Autor: Georg Cremer, Seiten: 272, Erscheinungsdatum: 26.02.2019, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 10323

 


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