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Schriftenreihe (Bd. 10367)
Blockadebuch

Blockadebuch

Leningrad 1941-1944

Im Zweiten Weltkrieg belagerte die deutsche Wehrmacht das sowjetische Leningrad. Wie erging es den eingeschlossenen Menschen? Zeitzeugen berichten im Blockadebuch vom Alltag in einer abgeriegelten Millionenstadt, in der Hunger und Sterben allgegenwärtig waren.

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Inhalt

Was sich in den 872 Tagen zwischen September 1941 und Januar 1944 im sowjetischen Leningrad zutrug, übersteigt die Vorstellungskraft: Die deutsche Wehrmacht beschließt nach dem Überfall auf die Sowjetunion, das heutige Sankt Petersburg nicht zu besetzen, sondern systematisch abzuriegeln –und die über drei Millionen Einwohner damit dem Hungertod preiszugeben. Ales Adamowitsch und Daniil Granin trugen bereits in den 1970er-Jahren im "Blockadebuch" Zeitzeugenberichte zusammen, die einen von Entbehrungen und Bombenangriffen geprägten Alltag schildern. Ergänzt werden sie von den Tagebucheinträgen eines Historikers, eines Jugendlichen und einer jungen Mutter. Die Einzelschicksale dieser Eingeschlossenen sind Zeugnisse unermesslichen Leids, aber auch des Überlebenswillens, mit dem die Menschen ihrer Situation begegneten.

Mit der 2014 auf Russisch erschienenen Neuauflage wird aus einer Heldengeschichte, wie sie die sowjetische Propaganda verlangte, eine umfassende Dokumentation der Leningrader Blockade.



Autor: Ales Adamowitsch, Daniil Granin, Übersetzung: Ruprecht Willnow, Helmut Ettinger, Seiten: 704, Erscheinungsdatum: 01.08.2019, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 10367