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Schriftenreihe (Bd. 10427)
Bewegte GesellschaftNeu: Bewegte Gesellschaft

Bewegte Gesellschaft

Deutsche Protestgeschichte seit 1945

In der Demokratie ist gewaltfreier Protest erlaubt, und zugleich ist er in seinen wechselnden Formen oder Anlässen eine Art Resonanzboden gesellschaftlicher Kontroversen und Krisen. Philipp Gassert zeichnet die Geschichte des Protests, seiner Formen und Milieus seit 1945 nach.

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Inhalt

In einer Demokratie ist gewaltfreier Protest ein legitimes Mittel, sich in politischen und gesellschaftlichen Fragen Gehör zu verschaffen. Er dient als Indikator gesellschaftlicher Krisen und Kontroversen. Der Zeithistoriker Philipp Gassert zeichnet die Geschichte des Protestes in Deutschland ab 1945 nach. Er beschreibt ebenso weitgehend vergessene Episoden wie den Generalstreik in den Westzonen 1948, aber auch die folgenreichen und wirkmächtigen Proteste etwa der „68er“ oder der Friedens- und Anti-Atomkraftbewegung. Zugleich thematisiert er die Protestgeschichte der DDR – vom Volksaufstand im Juni 1953 bis zum Widerstand der oppositionellen Kräfte, der zur friedlichen Revolution gegen die SED-Herrschaft führte. Gassert leistet dabei nicht nur einen historischen Abriss, sondern beschreibt auch den Wandel von Protestformen und Protestmilieus. Schließlich widmet er sich auch dem Zusammenhang von Protest und Migration in Deutschland.



Autor: Philipp Gassert , Seiten: 308, Erscheinungsdatum: 14.10.2019, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 10427

 


Den thematischen Rahmen der ersten Ausgabe des bpb:magazins bildet eine der wichtigsten Fragen der politischen Bildung überhaupt: Wie kann Europa weiter gelingen? Außerdem: Reportagen, Interviews und Hintergrundinformationen zu den aktuellen Schwerpunktthemen der bpb: der arabischen Zeitenwende, dem Engagement gegen Rechtsextremismus und den Fragen nach Demokratie und Beteiligung. Zu diesen bietet die bpb Veranstaltungen, Publikationen und Multimedia-Angebote an.

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