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Die unterste Milliarde

Schriftenreihe (Bd. 706)

Die unterste Milliarde

Warum die ärmsten Länder scheitern und was man dagegen tun kann

Ein Sechstel der Weltbevölkerung lebt in absoluter Armut und hat den Anschluss nach oben verpasst. Wie konnten bestimmte Teile der Welt in diese Lage geraten? Wie kann sich die "unterste Milliarde" aus der Armut befreien? Paul Collier meint: Entwicklungspolitik gehört auf den Prüfstand.

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Inhalt

Wenn auch große regionale Unterschiede bestehen, so hat sich doch die Lage vieler Entwicklungsländer inzwischen verbessert. Dennoch lebt eine Milliarde Menschen, etwa ein Sechstel der Weltbevölkerung, in Staaten ohne jede positive Entwicklung. Warum das so ist, erklärt der britische Wirtschaftswissenschafter Paul Collier mit vier Faktoren: mit der naturräumlichen Lage dieser Staaten, der andauernden Bürgerkriege, mit schlechten Regierungen sowie – paradoxerweise – dem Rohstoffreichtum mancher dieser ärmsten Länder. Collier ist weder Globalisierungsgegner noch Neoliberalist. Er plädiert dafür, die globale Entwicklungs-, Handels- und Sicherheitspolitik zu überdenken und gezielter auf die Probleme der betroffenen Staaten auszurichten.



Autor: Paul Collier, Übersetzung: Rita Seuß und Martin Richter, Seiten: 255, Erscheinungsdatum: 05.08.2008, Erscheinungsort: Bonn