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Rebellenland

Schriftenreihe (Bd. 758)

Rebellenland

Eine Reise an die Grenzen der Türkei

Ist der Mythos um die Entstehung der Türkei eine Farce? Bellaigues gut recherchiertes Sachbuch über fast ein Jahrhundert der Minderheitenkonflikte in Ostanatolien lässt unterschiedliche Standpunkte zu Wort kommen.

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Inhalt

Das offizielle Selbstbild der heutigen Türkei beruht auf Atatürk und einem Mythos ethnischer und religiöser Uniformität. Davon abweichende Versuche einer Aufarbeitung der jüngeren Vergangenheit stehen unter Generalverdacht. In der Grenzregion zu Armenien und dem Irak sucht der britische Journalist Christopher de Bellaigue dennoch nach geschichtlichen Spuren. Der politische Konflikt zwischen Kurden und Türken spielt dort zugleich denen in die Hände, die die Gewalttaten an den Armeniern zu Beginn des 20. Jahrhunderts negieren. Bellaigue lässt die Menschen in der Kleinstadt Varto - Kurden, Armenier und Türken - zu Wort kommen und zeichnet so die religiösen, sozialen und nationalistischen Spannungen infolge der türkischen Minderheitenpolitik nach.



Autor: Christopher de Bellaigue, Übersetzung: Karl Heinz Siber, Seiten: 343, Erscheinungsdatum: 18.02.2009, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 1758