bpb-Publikationen
Kleine Geschichte des SDS

Schriftenreihe (Bd. 705)

Kleine Geschichte des SDS

Der Sozialistische Deutsche Studentenbund von Helmut Schmidt bis Rudi Dutschke

1946 als SPD-nahe Organisation gegründet, später antikapitalistisch und gesellschaftskritisch: der Sozialistische Deutsche Studentenbund. Das Buch bietet Einblick in Geschichte, Organisation und Akteure der deutschen Studentenschaft, von 1945 bis 1970.

vergriffen

Inhalt

1946 wurde der Sozialistische Deutsche Studentenbund als SPD-nahe Organisation gegründet. Im Laufe der Zeit entwickelte er jedoch eine zunehmend gesellschaftskritisch-antikapitalistische Haltung. Ende der Sechzigerjahre forderten die SDS-Mitglieder eine grundsätzliche Neugestaltung der gesellschaftlichen Verhältnisse in Westdeutschland ein. Zwei Namen symbolisieren diese Entwicklung: Helmut Schmidt und Rudi Dutschke. Schmidt wurde 1947 zum Vorsitzenden des parteinahen Studentenverbandes in der britischen Besatzungszone gewählt. Dutschke war 1968 Wortführer der Studentenbewegung und repräsentierte den SDS.

Die Mitgliedschaft im Studentenbund war inzwischen aus Sicht des SPD-Vorstands mit der Parteimitgliedschaft unvereinbar geworden. Tilman Fichter und Siegward Lönnendonker bieten eine Geschichte der deutschen Studentenschaft von 1945 bis 1970, die weit mehr ist als eine Geschichte der linken Studentenbewegung, sie ist eine Auseinandersetzung mit verschiedenen Generationenlagen.



Autor: Tilman P. Fichter/Siegward Lönnendonker, Seiten: 255, Erscheinungsdatum: 05.05.2008, Erscheinungsort: Bonn