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Das doppelte Deutschland

Schriftenreihe (Bd. 720)

Das doppelte Deutschland

40 Jahre Systemkonkurrenz

Geteiltes Deutschland: auf der einen Seite eine Demokratie, auf der anderen eine sozialistische Diktatur. Und trotzdem bestand ein gesamtdeutsches Bewusstsein. Man beobachtete wechselseitig politische Entscheidungen und gesellschaftliche Prozesse. Aber wie nahm man sich gegenseitig wahr?

vergriffen

Inhalt

Als Folge des Zweiten Weltkriegs gingen 1949 aus dem geteilten Deutschland zwei Staaten mit konträren und konkurrierenden politisch-gesellschaftlichen Systemen hervor. Am Fortbestand eines gesamtdeutschen Bewusstseins konnten aber weder die sich vertiefende Spaltung noch Grenze oder Mauerbau etwas ändern: Man beobachtete wechselseitig auf das Genaueste politische Entscheidungen, gesellschaftliche Prozesse, Ideen und Entwicklungen.

Die Autorinnen und Autoren des Bandes gehen anhand zentraler Themenfelder diesen gegenseitigen Wahrnehmungen und ihren Wechselwirkungen nach: Sie beleuchten unter anderem den jeweiligen Umgang mit der nationalsozialistischen Vergangenheit, die Haltung gegenüber der Dritten Welt, die Außen- und Arbeitsmarktpolitik, Reformbemühungen, die Stellung der Kirchen sowie das kulturelle und sportliche Leben.



Herausgeber: Udo Wengst/Herrmann Wentker, Seiten: 383, Erscheinungsdatum: 30.09.2008, Erscheinungsort: Bonn