bpb-Publikationen
Verbrannte Bücher 1933

Schriftenreihe (Bd. 1003)

Verbrannte Bücher 1933

Mit der Bücherverbrennung gingen Ausgrenzung, Verfolgung und Vertreibung der Verfasserinnen und Verfasser einher. Das Buch will anregen, ihre Werke zu lesen, welche die geistige und literarische Vielfalt der deutschen Kultur vor 1933 geprägt hatten.

vergriffen

Inhalt

Am 10. Mai 1933 fanden in deutschen Universitätsstädten öffentliche Bücherverbrennungen statt. Sie waren der Höhepunkt der reichsweiten "Aktion wider den undeutschen Geist". Mitglieder des Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbundes warfen die Schriften liberaler, pazifistischer, linker und jüdischer Autorinnen und Autoren in die Flammen und leiteten damit das Ende einer Blütezeit kulturellen Lebens in Deutschland ein. Viele der Schriftstellerinnen und Schriftsteller, deren Werke dem Feuer zum Opfer gefallen waren, fanden nach 1945 nicht in die öffentliche Wahrnehmung zurück. Dieses Buch bietet – neben kurzen Porträts der 57 ausgewählten Autorinnen und Autoren – jeweils repräsentative Texte. Es soll anregen, in Vergessenheit geratene Werke wieder zu lesen, und an die geistige und literarische Vielfalt erinnern, die die deutsche Kultur vor 1933 geprägt hatte.



Herausgeber: Werner Treß, Seiten: 638, Erscheinungsdatum: 10.08.2009, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 1003