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Die Praxis der Wiedergutmachung

Schriftenreihe (Bd. 1033)

Die Praxis der Wiedergutmachung

Geschichte, Erfahrung und Wirkung in Deutschland und Israel

Viele Opfer des nationalsozialistischen Terrors erhielten materielle Entschädigung, doch weitaus mehr gingen leer aus. Die Beiträge des Sammelbandes widmen sich dem Thema der Wiedergutmachung und Entschädigung und leisten damit einen Beitrag zur Aufarbeitung der NS-Vergangenheit.

vergriffen

Inhalt

Aus den unterschiedlichsten Gründen wurden Menschen Opfer des nationalsozialistischen Terrors. Mehr als eine Million von ihnen erhielten eine materielle Entschädigung für ihre Leiden, aber weitaus mehr Verfolgte gingen leer aus. Die Studien in diesem Band verbindet die zentrale und bis heute aktuelle Fragestellung nach dem Spannungsverhältnis zwischen den Gerechtigkeitserwartungen der ehemals Verfolgten und den Gesellschaften, die die Entschädigungen aufzubringen hatten. Die 24 facettenreichen Beiträge des Sammelbandes behandeln die verschiedenen Gruppen Verfolgter ebenso wie die Personen und Institutionen, die in Deutschland und Israel Wiedergutmachung leisteten. Bedrückend bleibt die Erkenntnis, dass viele Entschädigungsanträge in der Bürokratie strandeten oder mit juristischen Winkelzügen niedergeschlagen wurden.



Herausgeber: N. Frei/J. Brunner/C. Goschler, Seiten: 773, Erscheinungsdatum: 20.05.2010, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 1033