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Coverbild Freiheit gehört nicht nur den Reichen

Schriftenreihe (Bd. 1442)

Freiheit gehört nicht nur den Reichen

Plädoyer für einen zeitgemäßen Liberalismus

Zuweilen wird Liberalismus als Alibi für schrankenlose Freiheit missverstanden: in der Wirtschaft, bei den Bürgerrechten, im Sozialstaat. Lisa Herzog plädiert in diesem Buch für ein Verständnis von Liberalismus, der die Freiheit erfolgsorientierter Ökonomie ebenso einschließt, wie er vor ihren Auswüchsen schützt.

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Inhalt

Schließen sich Gerechtigkeit und Liberalismus aus? Ja, könnte man argumentieren, wenn der Erfolg liberaler Politik ausschließlich an ökonomischen Kriterien gemessen wird. Nein, wird dagegenhalten, wer den beim Menschen tief verwurzelten Wunsch nach Unabhängigkeit und Selbstbestimmung zum Gradmesser guter Politik bestimmt. In diesem letzteren Sinne verstanden, schließt Liberalismus die Freiheit erfolgsorientierter Ökonomie ebenso ein, wie er vor ihren Auswüchsen schützt. Er schafft Raum für ein selbstbestimmtes Leben, ohne die Leistungskraft der Beteiligten zu überfordern. Liberalismus wäre damit die politisch-philosophische Wurzel einer Gesellschaft, die auch Schwachen und Benachteiligten gute Lebensbedingungen schafft und die mit der ihr innewohnenden Kraft zur Erneuerung Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit sichert. Für einen solchen Liberalismus wirbt das Buch.



Autorin: Lisa Herzog, Seiten: 208, Erscheinungsdatum: 06.10.2014, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 1442