bpb-Publikationen
Coverbild Agonistik

Schriftenreihe (Bd. 1555)

Agonistik

Die Welt politisch denken

Weniger Konsens, mehr Konkurrenz. Hierfür plädiert Chantal Mouffe im Bezug auf politische Debatten. Ausgehend von der Akzeptanz demokratischer Werte fordert sie von politischen Akteuren, klare Alternativen anzubieten. Dies sei, so Mouffe, die beste Prävention gegen Politikverdrossenheit und Extremismus.

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Inhalt

Das griechische Wort agon bedeutet Wettstreit. Mit ihrem Konzept der Agonistik plädiert die belgische Politikwissenschaftlerin Chantal Mouffe für mehr Konkurrenz und weniger Konsens in der politischen Debatte. Basis eines solchen Wettstreits unter Kontrahenten sei die Akzeptanz demokratisch legitimierter Institutionen und das Einvernehmen über die Werte des politischen Umgangs. Davon ausgehend, so Mouffe, sollen politische Akteure klare inhaltliche und ideologische Alternativen anbieten. Dieser Pluralismus sei das beste Mittel gegen Politikverdrossenheit, aber auch gegen Extremismus sowie gegen Versuche, politische Ziele gewaltsam durchzusetzen. In sechs Aufsätzen erläutert Mouffe, wie das Modell der Agonistik im nationalen, im europäischen und im globalen Kontext Wirkung entfalten könnte.



Autorin: Chantall Mouffe, Übersetzung: Richard Barth, Seiten: 214, Erscheinungsdatum: 02.07.2015, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 1555