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Coverbild Hass

Filmheft

Hass

Das Sozialdrama von Mathieu Kassovitz beschäftigt sich mit den seit Generationen unterprivilegierten Bewohnerinnen und Bewohnern der Pariser Vorstädte. Als ein Konflikt eskaliert, stellen sich drei Jugendliche endgültig gegen die polizeiliche Obrigkeit, aus deren Ordnung sie ohnehin nie einen Nutzen gezogen haben.

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Inhalt

Die Jugendlichen Hubert, Vinz und Said vegetieren in der Ausweglosigkeit der Pariser Vorstadt dahin. Ohne Schule, ohne Chancen, ohne Perspektive schlagen sie die Zeit mit kleinen Schiebereien und in Auseinandersetzungen mit der Polizei tot. Doch dieser Tag ist anders: Abdel, ein Junge aus dem Viertel, wurde von Polizisten beim Verhör schwer verwundet und Vinz hat eine Dienstwaffe an sich gebracht. Er schwört Rache, sollte Abdel seinen Verletzungen erliegen… In seinem preisgekrönten Film inszeniert der französische Schauspieler und Regisseur Mathieu Kassovitz die bürgerkriegsähnlichen Zustände in der Banlieue in schwarz-weißen, dokumentarisch anmutenden Bildern. Aus der visuellen Tristesse spricht die Hoffnungslosigkeit einer ganzen Generation, die keine Chance sieht, die verkrusteten gesellschaftspolitischen Strukturen zu durchbrechen.

Aus der Reihe "Kino gegen Gewalt“.



Autor: Herbert Heinzelmann, Seiten: 20, Erscheinungsdatum: Juni 2001, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 3206