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Coverbild Die Sprungdeckeluhr

Filmheft

Die Sprungdeckeluhr

Die Geschwister Hansi und Rosi sind plötzlich auf sich gestellt: Ihre Eltern sind nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten untergetaucht. Ob die geheimnisvolle Taschenuhr des Vaters etwas damit zu tun hat? Aus der Perspektive der Kinder erzählt der Film eine geschickt konstruierte Abenteuergeschichte vor dem Hintergrund der sich zuspitzenden politischen Ereignisse Anfang der 1930er-Jahre.

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Inhalt

München, 1933: Rosis kleiner Bruder Hansi möchte unbedingt in einem Film mitspielen. Es stört ihn wenig, dass er dafür eine Hitlerjungen-Uniform anziehen soll. Wieder zu Hause, wird klar, welche Ironie dahinter steckt: Hansis Vater ist oppositioneller Reichstagsabgeordneter und sein Leben ist bedroht, seit die Nationalsozialisten an der Macht sind. Als die Eltern sich in den Untergrund absetzen, bleiben die Geschwister zunächst allein zurück. Hansi aber weiß, dass er seinem Vater unter allen Umständen die Taschenuhr mit dem Geheimversteck zurückgeben muss.
Der Film des ehemaligen DEFA-Regisseurs Gunter Friedrich bindet die Ereignisse um die Verfolgung und Flucht der Familie geschickt in eine kriminalistische Abenteuergeschichte ein, die gerade für Kinder spannend bleibt und sie nicht emotional überfordert.

Aus der Reihe "Kino gegen Gewalt“.



Autor: Klaus-Dieter Felsmann, Seiten: 16, Erscheinungsdatum: Juni 2001, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 3207