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Coverbild Do the Right Thing

Filmheft

Do the Right Thing

Nach einem besonders heißen Tag in Brooklyn ist die Pizzeria des Italieners Sal niedergebrannt und einer seiner Kunden tot – bittere Konsequenzen des latenten Konflikts zwischen Schwarzen und Weißen. Spike Lees Lehrstück zum Rassismus in den USA beleuchtet die Ursachen und Auslöser von Gewalt.

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Inhalt

Brooklyn an einem heißen Sommertag: Rund um die Pizzeria des Italieners Sal treffen immer wieder gegensätzliche Meinungen aufeinander. Der Teenager Buggin‘ Out will Sal dazu bringen, schwarze Berühmtheiten in seine italoamerikanische "Wall of Fame“ aufzunehmen. Sal zwingt Radio Raheem, seine Stereoanlage auszumachen und bezeichnet Rap als "Dschungelmusik“. Mookie, der Pizza-Lieferant, streitet sich mit Sal wegen seiner Schwester Jade. Und alle schimpfen auf die Puertoricaner, die Koreaner und die Polizei.
Das Richtige zu tun ("to do the right thing“), gelingt in Spike Lees Film im Grunde keiner Figur. Die allgegenwärtigen kleinen Konflikte enden in einer Massenschlägerei mit tödlichem Ausgang, die wiederum neue Gewalt provoziert. Die drückende Hitze steht als Symbol für das schwelende Klima von Rassismus und Gewalt, das in den USA bis heute immer wieder zu Auseinandersetzungen führt.

Aus der Reihe "Kino gegen Gewalt“.



Autor: Stefan Volk, Seiten: 28, Erscheinungsdatum: Juni 2001, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 3208