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Filmheft

Requiem

"Requiem" von Hans-Christian Schmid erzählt nach einer wahren Begebenheit aus den 1970er Jahren das Drama einer unter Epilepsie leidenden jungen Frau, an der nach einem seelischen Zusammenbruch ein Exorzismus vorgenommen wird.

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    "Requiem", der neue Film von Hans-Christian Schmid ("Crazy", "Lichter"), beruht auf einer wahren Begebenheit, die sich gegen Mitte der 1970er Jahre im unterfränkischen Klingenberg zugetragen hat. Nach einem durch zwei Priester vorgenommenen mehrmonatigen Exorzismus kam die 23-jährige Pädagogikstudentin Anneliese Michel damals ums Leben.

    Der in Cinemascope gedrehte Film nähert sich dem historischen Stoff weder als vorgeblich authentische Biografie noch als spekulativer Horrorfilm. Stattdessen ermöglicht Schmid dem Zuschauer eine miterlebende und mitfühlende Partizipation am Leidensweg der von der Schauspielerin Sandra Hüller großartig verkörperten Hauptfigur. Die Tragik der auf sich allein gestellten jungen Frau liegt in der Zerreißprobe zwischen ihrem Leben und einem überfürsorglichen, streng religiösen und kleinbürgerlichen Elternhaus. In ihrer Geschichte klingen exemplarisch die gesellschaftlichen Brüche der 1970er Jahre an.



    Autor: Josef Lederle, Seiten: 24, Erscheinungsdatum: März 2006, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 3165

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