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Irak

Aus Politik und Zeitgeschichte (B 24-25/2003)

Irak

In dieser Ausgabe werden nationale und internationale Motive des Irak-Krieges diskutiert. Die Vielgestaltigkeit des Landes erweist sich zusehends als hinderlich beim Wiederaufbau.

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Inhalt

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    Der Irak ist befreit, aber trotzdem besetzt. Nach drei Wochen Dauerbombardement durch die USA hat sich das Regime von Saddam Hussein aufgelöst. Der Diktator verschwand mitsamt seiner Führungselite. Der Krieg gegen den Irak hat nicht nur im Lande selbst erhebliche Zerstörungen angerichtet und menschliches Leid verursacht, sondern auch die internationalen Organisationen UNO, NATO und EU tief gespalten - auch diese Schäden gilt es zu beseitigen.

    Diese Aufgabe muss vor dem Hintergrund bewältigt werden, dass die "Koalition der Willigen" einen Angriffskrieg gegen den Irak führte, dessen völkerrechtliche Legitimation bis heute umstritten ist. Die Argumente - das Saddam-Regime besitze Massenvernichtungswaffen, es gebe Verbindungen zum Al-Aaida-Terrornetzwerk, der Irak bedrohe die USA und seine Nachbarn - konnten nicht überzeugen. Schließlich lautete die Begründung der Bush-Administration, der Irak müsse demokratisiert werden.



    Seiten: 64, Erscheinungsdatum: 10.06.2003, Erscheinungsort: Bonn

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