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Sozialisation von Kindern

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 41/2005)

Sozialisation von Kindern

Kindheit ist kein politikfreier Raum und die Lebenswelt von Kindern keineswegs unpolitisch. Das Wissen über die politische Sozialisation von Kindern kann nicht hoch genug eingeschätzt werden.

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    Kindheit ist kein politikfreier Raum und die Lebenswelt von Kindern keineswegs unpolitisch: Die jungen Menschen werden über die Familie, die Schule, die Gleichaltrigengruppe und nicht zuletzt über die Medien direkt oder indirekt mit Politik konfrontiert – und sie sind von politischen Entscheidungen betroffen.

    Der Schwerpunkt der wissenschaftlichen Forschung liegt seit Jahren auf der politischen Sozialisation Jugendlicher. Dabei sind auch Kinder vom gesellschaftlichen Wandel betroffen, die von ihren Müttern und Vätern heute stärker in sie betreffende Entscheidungsprozesse einbezogen werden. Früher als in der Vergangenheit werden damit die Voraussetzungen für späteres politisches Verhalten und die Übernahme von Verantwortung in der Gesellschaft geschaffen.

    Vor diesem Hintergrund ist die bessere Kenntnis des Sozialisationsprozesses von Kindern, insbesondere des Prozesses der politischen Sozialisation, kein Selbstzweck. Das Wissen darüber, wie aus Kindern demokratische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger werden, kann nicht hoch genug eingeschätzt werden.



    Herausgeber: Bundeszentrale für politische Bildung, Seiten: 40, Erscheinungsdatum: 10.10.2005, Erscheinungsort: Bonn

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