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Soziologie

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 34-35/2005)

Soziologie

Die Soziologie befindet sich in einer schwierigen Situation. Wie kann das Interesse der Öffentlichkeit an ihren Ergebnissen wieder geweckt werden?

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    Die Soziologie befindet sich in einer schwierigen Situation. Sie hat nach Auffassung führender Vertreter des Fachs zugunsten anderer Fächer wie der Politologie und der Kulturwissenschaften "an Interesse verloren" (Karl Otto Hondrich) und "als Leitwissenschaft abgedankt" (Ulrich Beck). Auch wird der Soziologie vorgeworfen, sie beschäftige sich im Wesentlichen mit sich selbst. Dies hat zu einer institutionelle Krise geführt: Durch Streichung von Stellen und Kürzung von Mitteln ist die Lage des Faches an vielen Hochschulen und Universitäten kritisch.

    In welche Richtung sollte sich die Disziplin entwickeln? Wo liegt ihre Perspektive, worauf sollte sie sich in Zukunft konzentrieren, welche Rolle künftig spielen? Der Weg führt nach Jürgen Kocka über die stärkere Einbettung der Fragestellungen und Ergebnisse in breitere, praktischere, auch historische Zusammenhänge, nicht zuletzt auch über den Dialog mit dem Publikum.



    Herausgeber: Bundeszentrale für politische Bildung, Seiten: 40, Erscheinungsdatum: 22.08.2005, Erscheinungsort: Bonn

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