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Fremdenfeindlichkeit und Gewalt

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 37/2007)

Fremdenfeindlichkeit und Gewalt

Warum entwickeln junge Menschen einen extremen Hass auf als schwach wahrgenommene Menschen wie Migranten, Schwule, Juden oder Muslime? Wann schlägt dieser Hass in Gewalt um?

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    Was treibt Menschen dazu, sich abwertend, feindselig oder gar gewalttätig gegenüber anderen, meist schwächeren oder als schwächer wahrgenommenen Menschen – Migranten, Schwule, Juden, Muslime, Behinderte, Obdachlose, Punks – zu verhalten? Welches sind die Hintergründe für die Verdichtung solcher Verhaltensweisen zu Mentalitäten? Welche Rolle spielen die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen? Welche Sozialisationsbedingungen fördern die Herausbildung abwertender Einstellungen? Wie lässt sich diese negative Entwicklung stoppen, verhindern, umkehren?

    In der sozialwissenschaftlichen Forschung dominieren Erklärungsansätze, die sich vor allem auf gesamtgesellschaftliche und sozialstrukturelle Bedingungen beziehen, wie die vom Bundesforschungsministerium geförderte mehrteilige Bielefelder Langzeitstudie "Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit". Daneben gibt es – etwa am Deutschen Jugendinstitut München und Halle – Untersuchungen, die die Entwicklung der Persönlichkeit in den Mittelpunkt rücken und nach den Sozialisationsbedingungen fremdenfeindlicher und gewalttätiger Jugendlicher fragen.



    Seiten: 40, Erscheinungsdatum: 10.09.2007, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 7737

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