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Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 24-26/2011)

Belarus

Nach der Präsidentschaftswahl im Dezember 2010 gingen Polizeikräfte und der Geheimdienst gewaltsam gegen die marginalisierte Opposition in Belarus vor. Ein friedlicher demokratischer Wandel scheint fern.

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Auch 20 Jahre nach der Unabhängigkeit ist Belarus weithin eine terra incognita. Seit 1994 regiert Aljaksandr Lukaschenka mit harter Hand. Nach der Präsidentschaftswahl im Dezember 2010, bei der er seine eigentümliche Autokratie für eine vierte Amtszeit bestätigen ließ, gingen Polizeikräfte und der mächtige Geheimdienst KGB überaus gewaltsam gegen die marginalisierte Opposition vor. Ein friedlicher demokratischer Wandel scheint in weite Ferne gerückt. Das Gesellschaftsmodell in Belarus verheißt Stabilität, Sicherheit und Ordnung. Sollte sich die prekäre Wirtschaftslage indes noch weiter verschlechtern, wird die Zustimmung bröckeln.



Seiten: 48, Erscheinungsdatum: 14.06.2011, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 7124

 

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