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Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 1-3/2012)

Zeitgeschichtsschreibung

„Dokudramen“ und Spielfilme mit zeithistorischen Bezügen erzielen weiterhin hohe Einschaltquoten, historische Biografien verkaufen sich blendend, und Geschichtsjubiläen kommt größte öffentliche und mediale Aufmerksamkeit zu. Für den Geschichtsunterricht bietet der „Erinnerungsboom“ vielfältige Anknüpfungspunkte. Was die Historiografie angeht, so hat sie sich methodisch von der traditionellen Ereignis- und Politikgeschichte emanzipiert.

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Inhalt

Der Boom hält an: "Dokudramen" und Spielfilme mit zeithistorischen Bezügen erzielen hohe Einschaltquoten, historische Biografien verkaufen sich blendend, und Geschichtsjubiläen kommt größte öffentliche und mediale Aufmerksamkeit zu. Mit Blick auf das Erbe des blutigen 20. Jahrhunderts werden heftige geschichtspolitische Debatten geführt. In Zeiten der Turbo-Globalisierung wächst das Bedürfnis nach (nationaler) Selbstvergewisserung. Für den Geschichtsunterricht bietet der "Erinnerungsboom" vielfältige Anknüpfungspunkte. Was die Historiografie angeht, so hat sie sich methodisch von der traditionellen Ereignis- und Politikgeschichte emanzipiert. Zunehmend werden Möglichkeiten und Grenzen eines globalgeschichtlichen Zugriffs ausgelotet.



Seiten: 56, Erscheinungsdatum: 02.01.2012, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 7201

 

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