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Gesellschaft: Soziale Aspekte

Unterwegs in Online-Welten

Spieler des Online-Rollenspiels "Ultima Online" über das Leben im Spiel und außerhalb
Shahieda Ibrahim
Inhalt
Einleitung
MMORPG – Was ist das?
Die Interviewpartner: Zur Person der Spieler
Persönliche Situation als Rollenspieler
Die Charaktere im Spiel
Soziale Kontakte im Spiel
Spielmotivation
Auswirkungen auf das soziale Netzwerk und die reale Welt
Transferprozesse
Fazit
Literatur
Einleitung

Das Interesse an Mehrspieler-Internet-Rollenspielen ist in den letzten Jahren erheblich gestiegen. Durch die enorme grafische Verbesserung dieser Spiele und ständig sinkende Internetkosten steigen immer mehr Spieler vom Einzel- auf das Multiplayer-Rollenspiel um.

Dieser Artikel beschreibt zehn Spielerpersönlichkeiten des Internetrollenspiels "Ultima Online" mit ihren Spielgewohnheiten, Charakteren und Ansichten. Dabei wird deutlich, dass sich diese Spielergemeinschaft aus den verschiedenen Bevölkerungsgruppen zusammensetzt.

Die Gründe, sich auf ein so komplexes und spielerisch aufwendiges Spiel einzulassen, liegen vorrangig in der sozialen Komponenten des Spiels, d.h. "Ultima Online" ist in der Lage, das Bedürfnis der Spieler nach sozialem Austausch zu decken. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die User realitätsfremde, einsame oder gar süchtige Außenseiter sind, die durch das Ultima-Online-Portal vor ihren Problemen der realen Welt fliehen.

Durch das Rollenspiel im Netz werden neue Freundschaften geknüpft, die durchaus mit Freundschaften der realen Welt verglichen werden. Aber nicht nur Freundschaften werden aus der Virtualität ins reale Leben (RL) übertragen, sondern auch gesellschaftliche und technische Erfahrungen aus dem Miteinander im Spiel (= ingame, ig).


06. Dezember 2005

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