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Dossier
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Manila |

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Stadt aus Städten Sonja Ernst
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Soziale Situation
Im Jahr 2000 lebten 8,7 Prozent der Familien in Metro Manila unter der Armutsgrenze. Das nationale Pro-Kopf-Einkommen lag im Durchschnitt bei 31.141 Peso, rund 500 Euro. Damit lag das Durchschnitts-Einkommen der Menschen in Metro Manila mit rund 1.000 Euro deutlich über dem nationalen. Doch innerhalb Metro Manilas gibt es große Diskrepanzen. Das höchste Einkommen erzielten Menschen in Makati Stadt mit durchschnittlich 2.000 Euro. Das Einkommen der Menschen in Navotas war mit rund 480 Euro das geringste. 1993 lag die Sterblichkeitsrate von Kindern in Slums bei 7,2 Prozent und damit dreimal höher als in den anderen Vierteln Metro Manilas. Rund 97 Prozent der Frauen und Männer in Metro Manila konnten im Jahr 2000 lesen und schreiben.
Wohnen
Schätzungsweise 35 Prozent der Menschen in Metro Manila leben in Slums. Laut UN-Habitat gibt es in Metro Manila rund 500 Armutsviertel, quer durch den Stadtverbund verteilt. Von den Slumbewohnerinnen und -bewohnern leben etwa elf Prozent gefährdet: Direkt an Kanälen und Flüssen, verkehrsreichen Straßen oder am Rande von Mülldeponien. 73 Prozent der Menschen in Metro Manila hatten im Jahr 2000 ausreichend Wohnraum, das heißt, laut UN-Definition, nicht mehr als drei Menschen teilen sich einen Raum.
Infrastruktur
Rund 72 Prozent der Häuser und anderer Wohneinheiten in Metro Manila waren 1998 an die Kanalisation angeschlossen, fast 99 Prozent an die Stromversorgung und 45 Prozent verfügten über einen Telefonanschluss. 2002 hatten 60 Prozent der Familien in Metro Manila einen eigenen Wasseranschluss.
Religion und Sprache
Die Philippinen sind zum Großteil katholisch geprägt, so auch Metro Manila. Mehr als 90 Prozent der Menschen sind Katholiken, knapp 2 Prozent Protestanten, 1 Prozent Buddhisten und eine geringe Zahl Muslime. 98 Prozent der Menschen sprechen Filipino. Aufgrund der Migration in die Stadt sind zahlreiche Regionalsprachen vertreten. Englisch wird von über 60 Prozent der Menschen gesprochen und gilt als Verkehrssprache. Der Großteil der Bevölkerung sind Filipinos. Es gibt eine chinesische Minderheit, ebenso leben viele Amerikaner, Araber, Spanier in Metro Manila.
Quellen:
World Urbanization Prospects: The 2003 Revision, hrsg. von: United Nations Department of Economics and Social Affairs/Population Divison, 2006.
Urban Health and Care-Seeking Behavior: A Case Study of Slums in India and the Philippines. Final Report.hrsg. von US AID, 2006.
Financing Urban Shelter, Global Report On Human Settlements 2005, hrsg. von: United Nations Human Settlements Programme, 2005.
The Challenge of Slums, Global Report On Human Settlements 2003, hrsg. von: United Nations Human Settlements Programme, 2003.
Health of Children Living in Urban Slums in Asia and the Near East: Review of Existing Literature and Data, by Sarah Fry u.a., hrsg. von: U.S. Agency for International Development, 2002 |
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