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Die NPD
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Die Gesichter der NPD |
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"...dass wir es wiederbekommen, unser Deutsches Reich!!" |
| Holger Kulick, Gabriele Nandlinger und Joachim Wolf |
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Rechtsextreme Szene-Zeitschriften, so genannte Fanzines. Foto: OR - Kulick
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Bis zum 5. November konnte geboten werden. Bei ebay stand unter NPD unter anderem eine Wahlkampfzeitung der NPD aus Mecklenburg-Vorpommern zur Auktion an, neben weiterer NPD-Propapaganda. Der Titel der Broschüre: "Es reicht" mit der Headline: "Arbeit für Deutsche in Deutschland." Der Versteigerer, laut Absender ein Hooligan aus Malchin, fügte als Kommentar dazu, dass er die Broschüre gleich 50 mal im Angebot habe. Ohne Rücksicht auf Groß- und Kleinschreibung kommentierte er: "... Diese Zeitung ist ideal für schulungen anderer kreisverbände, ortsgruppen oder freien organisationen, die nicht aus den schönen mecklenburg und pommern kommen. in dieser Zeitung können sie sehen wie verbesserungsvorschläge der npd aussehen, und wie probleme gelöst werden können. viel spass beim bieten, sollten fragen auftreten bitte unter folgender e-mail adresse...." Perfekter lässt sich ein Internetauktionshaus nicht als ideologische Plattform missbrauchen. Wäre dies ein Einzelfall, der Vorgang wäre keiner Rede wert, aber zeitgleich gab es noch mehrere solcher, in dieser Art kommentierter 'Einzelposten' im Angebot, vom "NPD-Informationspaket" bis hin zur Faltbroschüre mit dem Slogan "Knallharte Oppositionspolitik". Darauf abgebildet eine Faust. Auf diese Weise zu werben, ist derzeit nicht die einzige List der NPD und ihrer Anhänger, a) um aufzufallen und b) um Zulauf in bürgerlichen Jugendmilieus zu gewinnen.
Dazu dient nicht nur Gedrucktes. Seit September 2006 gehören auch selbstgedrehte Video-Nachrichten dazu, zunächst über die Videostream-Website "Youtube" ausgestrahlt und eine Zeitlang nahezu wöchentlich produziert. Initiator war der damalige hessische NPD-Vorsitzende, der damals erst 23-jährige Marcell Wöll. Verkleidet wie ein Nachrichtensprecher verpackte er NPD-Propaganda in Tagesschau-Design. Dass Medien das Thema aufgriffen und 'youtube' ihn kurze Zeit darauf aus dem Angebot nahm, war augenscheinlich Kalkül. Seitdem war Wöll und sein Projekt in der braunen Szene populär und der NPD-Jungfunktionär bot seine "kritischen Nachrichten" nicht nur bei der NPD, sondern auch auf anderen einschlägigen braunen Websites an, ganz offen in Kooperation mit dem neonazistischen "freien Widerstand".
08. November 2006 |
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