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Krieg, Flucht und Vertreibung
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Kriegsziele der Alliierten |
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| Bereits im Januar 1943 hatte die Anti-Hitler-Koalition auf der Konferenz von Casablanca die bedingungslose Kapitulation Hitler-Deutschlands zu ihrem Ziel erklärt. Kurz vor der Kapitulation im Frühjahr 1945 musste sich die ungleiche und von Misstrauen geprägte Allianz über die Zeit nach der Niederwerfung verständigen. |
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 Auszug aus:
Deutschland 1945-1949, Informationen zur politischen Bildung (Heft 259)
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| Benz, Wolfgang
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Einleitung Mit dem deutschen Überfall auf Polen am 1. September 1939 begann der Zweite Weltkrieg. Säkulares Ausmaß erreichte er mit dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion im Juni 1941 und der Kriegserklärung an die USA im Dezember 1941. Es war ein Krieg der Ideologien und ein Vernichtungskrieg ohne Parallele in der Geschichte. Auf 33 Millionen wird die Zahl der Opfer nichtdeutscher Nationalität geschätzt, zwischen vier und fünf Millionen Deutsche fanden den Tod. Beispiellos war der Zweite Weltkrieg auch wegen der Verbrechen, denen er als Hintergrund gedient hatte: der Völkermord an den europäischen Juden, an Sinti und Roma, die Ermordung von Kriegsgefangenen, die Ermordung von Behinderten und die Versklavung der polnischen und russischen Zwangsarbeiter. Dem Vernichtungsfeldzug im Zeichen der nationalsozialistischen Ideologie des deutschen "Herrenmenschentums" und des Weltherrschaftsstrebens wurde im Verständnis der westalliierten Demokratien ein Kreuzzug zur Befreiung der Welt vom Nationalsozialismus entgegengesetzt. Die Sowjetunion strebte nach Befreiung von Besatzung und Bedrohung und dann, im Zeichen ihrer expansiven Ideologie, nach Erweiterung und Befriedung ihres Einflussgebiets. Dieser Krieg endete mit der vollkommenen Niederlage des Aggressors, der Eliminierung seiner Ideologie und der Bestrafung eines Großteils seiner Exponenten durch öffentliche Gerichtsverfahren.
 Auszug aus:
Deutschland 1945-1949, Informationen zur politischen Bildung (Heft 259)
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Schriftenreihe (Bd. 480) |
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Der Verlust
6 Millionen polnische Opfer, 8 Millionen deutsche Vertriebene im Zweiten Weltkrieg: Wechselseitiges Unrecht prägt die Geschichte beider Länder. Thomas Urban fragt nach den historischen Anfängen und Wegen der Aufarbeitung. |
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