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Spezial

Terror und Sicherheit

New York, Madrid, Moskau oder die jüngst vereitelten Anschläge in London: Seit dem 11. September 2001 hält ein neuer, globaler Terrorismus die Welt in Atem. Transnationale Terrornetze wie Al-Quaida wenden sich gegen die globalisierte Welt westlicher Prägung und nehmen dazu gezielt deren Rückgrat ins Visier: die Knotenpunkte von Verkehr, Handel, Tourismus und Kommunikation in den Weltmetropolen. Mit jedem neuen Attentat entflammt auch die Sicherheitsdebatte aufs Neue: Brauchen wir schärfere Anti-Terror-Maßnahmen? Oder verlieren wir mit ihnen gerade das, was sie schützen sollen – unser Leben als freie Bürger einer Demokratie? Und wie kann die Weltgemeinschaft auf den Terror angemessen reagieren? Militäraktionen in "Heimatländern" der Terroristen drohen deren Rückhalt eher noch zu stärken. Das Spezial informiert über die Hintergründe des globalen Terrorismus und die Antworten der Sicherheitspolitik.

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 27/2011)

11. September 2001

Vor zehn Jahren läuteten die Terroranschläge in den USA den Beginn einer neuen Ära in den internationalen Beziehungen ein. Im Rahmen des "Krieges gegen den Terrorismus" wurden sicherheitspolitische Strategien überdacht. Doch die Bekämpfung von Terrorakteuren ist nicht nur eine Frage der technischen Ausstattung und politischen Legitimation von Kampftruppen, sondern kann die Fundamente moderner Gesellschaften gefährden: Im Spannungsverhältnis zwischen individueller Freiheit und kollektiver Sicherheit kristallisieren sich die Grenzen offener Gesellschaften heraus.
Bestellen: 11. September 2001

Schriftenreihe (Bd. 610)

Die neue al-Qaida

Seit den Anschlägen vom 11. September berichten die Medien fast täglich über die al-Quaida. Trotzdem durchschauen nur wenige ihre Strukturen, denn das Terrornetzwerk ist extrem lern- und wandlungsfähig.
Bestellen: Die neue al-Qaida

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 48/2008)

Polizei

Die Aufgabe der Polizei besteht laut Grundgesetz in der Aufrechterhaltung der inneren Sicherheit. Hierfür sind die Polizeikräfte der Länder und des Bundes gemeinsam zuständig, doch die Aufgaben reichen längst über "innere" Sicherheit hinaus.
Bestellen: Polizei

Informationen zur politischen Bildung (Heft 291)

Sicherheitspolitik im 21. Jahrhundert

Moderne Sicherheitspolitik nimmt nicht nur militärische Bedrohungen durch Staaten in den Blick. Armut, Hunger sowie ethnische und ideologische Konflikte wirken weltweit destabilisierend und erfordern internationale Zusammenarbeit.
Bestellen: Sicherheitspolitik im 21. Jahrhundert

Informationen zur politischen Bildung (Heft 310)

Vereinte Nationen

1945 - die Vereinten Nationen werden gegründet. Die Verbrechen des Zweiten Weltkrieges hatten die Notwendigkeit einer starken, internationalen Organisation verdeutlicht, die die Verantwortung für den Frieden übernimmt. Die Ideen und Strukturen der Vereinten Nationen, ihre Haupttätigkeitsfelder, die dort auftretenden Probleme und die zukünftigen Herausforderungen sind Gegenstand dieses Heftes.
Bestellen: Vereinte Nationen

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 36/2006)

Folter und Rechtsstaat

Der nach dem 11. September 2001 ausgerufene, weltweite "Krieg gegen den Terror" wird nicht allein mit militärischen Mitteln geführt, sondern auch mit einem rechtsstaatlichen Instrumentarium. Aus Sicherheitserwägungen heraus meinten einige Staaten, an einem Tabu des Rechtsstaates rütteln zu müssen: dem absoluten Folterverbot.

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 21-22/2010)

Pakistan und Afghanistan

Der Krieg in Afghanistan bedroht in erster Linie die Sicherheit und Lebensperspektiven der afghanischen Bevölkerung – und die Stabilität Pakistans. Das Land mit rund 190 Millionen Einwohnern besitzt aufgrund einer ethnisch und sozial höchst fragmentierten Gesellschaft, des Besitzes von Atomwaffen und Territorialstreitigkeiten mit seinen Nachbarländern beträchtliches internes und regionales Konfliktpotenzial.
Bestellen: Pakistan und Afghanistan

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 39/2007)

Afghanistan und Pakistan

Der nach dem 11. September 2001 begonnene "war on terror" hat nicht zu den erhofften Ergebnissen geführt. Die Sicherheitslage in Afghanistan ist weiterhin "prekär". Immer stärker rückt auch Pakistan ins Blickfeld, weil es als Rückzugsgebiet der Taliban und der Al Qaida gilt.

Aus Politik und Zeitgeschichte (B 3-4/2004)

Die wirtschaftlichen Folgen des internationalen Terrorismus

Wie wirken sich Terroranschläge auf die Weltwirtschaft aus? Das vollziehen die Ökonomen Tilman Brück und Dieter Schumacher am 11. September nach. Viel schwerer als die direkten Schäden wiegen die Kosten von Verunsicherung und Preisschock.

Aus Politik und Zeitgeschichte (B 3-4/2004)

Die Folgen des 11. September 2001 für die internationalen Beziehungen

Der Terror hat viele weltpolitische Karten neu gemischt. Er führte zum "Anti-Terror-Krieg" der USA, zum Sturz der afghanischen Taliban, zur Besetzung des Irak und den daraus folgenden Spannungen in den transatlantischen Beziehungen. Jochen Hippler zieht eine Zwischenbilanz.

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 43/2006)

Sicherheitspolitik

Sicherheitspolitik beschreibt alle Maßnahmen, mit denen ein Staat Gefahren von außen abwehrt. Momentan gilt ihr Augenmerk vor allem dem internationalen Terrorismus.

Spezial

Essays zur Sicherheitsdebatte

Die Essays zur Sicherheitsdebatte von tagesschau.de und bpb bieten bereichernde Blicke auf die Kontroverse über die Bekämpfung des Terrors. Namhafte Autorinnen und Autoren wie Hans-Jochen Vogel oder Jutta Limbach schildern, wie sie persönlich den aktuellen Streit wahrnehmen.

Schriftenreihe (Bd. 551)

Terrorismus - der unerklärte Krieg

Politische Gewalttäter setzen Selbstmordattentate und andere Formen des Terrorismus als Instrumente zur Ausübung politischen Drucks ein. Bruce Hoffman analysiert die Gefahren dieses "unerklärten Kriegs", die Ursachen und möglichen Entwicklungen politischer Gewalt.
Bestellen: Terrorismus - der unerklärte Krieg

Aus Politik und Zeitgeschichte (B 3-4/2004)

Terrorismusbekämpfung und Achtung der Menschenrechte

In manchen Ländern unterhöhlen die Antiterror-Maßnahmen grundlegende Menschenrechte. Aus diffuser Terrorangst stimmen die Bevölkerungen leichthin zu. Was fehlt, ist ein globales Menschenrechts-Monitoring – meint der Politologe Wolfgang Heinz.

Experten-Forum: Dokumentation

Anti-Terrorpolitik in Deutschland

Im April 2003 diskutierten Fachleute online über die Anti-Terrorpolitik in Deutschland: Was verbirgt sich hinter den Sicherheitspaketen und wie wirksam sind sie im Kampf gegen den Terrorismus? Wieviel Freiheit müssen die Bürger und Bürgerinnen für ihre Sicherheit aufgegeben?

Aus Politik und Zeitgeschichte (B 44/2004)

Deutsche Sicherheitsstrukturen im 21. Jahrhundert

Die föderale Sicherheitsarchitektur Deutschlands trennt nach wie vor strikt die Aufgabenfelder Innere und Äußere Sicherheit. Angesichts des Terrorismus neuen Typs verlangt Eckart Werthebach unkonventionelle, kooperative Sicherheitsstrategien.

Aus Politik und Zeitgeschichte (B 10-11/2002)

Die öffentliche Sicherheit im Schatten des Terrorismus

Was heißt eigentlich "öffentliche Sicherheit"? Welchen Stellenwert genießt sie im Grundgesetz? Und wer kümmert sich um sie? Günter Erbel gibt einen Überblick über die wesentlichen Institutionen und Gesetze der Sicherheitspolitik in Deutschland.

Aus Politik und Zeitgeschichte (B 10-11/2002)

Freiheit durch Sicherheit?

Am 1. Januar 2002 trat das Terrorismusbekämpfungsgesetz in Kraft. Der Jurist Erhard Denninger analysiert seine Elemente und befindet: Der einstmals liberale Rechtsstaat gleitet hier in einen Präventionsstaat, der an die eiserne Zeit des RAF-Terrors gemahnt.

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 15-16/2009)

NATO

Der 1949 gegründete Nordatlantikpakt (NATO) setzte der sowjetischen Militärmacht ein Bündnis von freiheitlichen Demokratien entgegen. Nach der Auflösung der Sowjetunion wird die Kooperation mit Moskau immer wieder auf die Probe gestellt. Die NATO sucht eine neue, globale Aufgabenverteilung, in die auch Demokratien in Asien einbezogen werden.

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 24/2010)

Arabische Welt

Die ökonomischen und politischen Missstände in den arabischen Staaten intensivieren gesellschaftliche Konflikte. Der Graben zwischen den gesellschaftlichen Realitäten einerseits und den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger andererseits führt zu großem Frust und Resignation gerade bei jungen Araberinnen und Arabern und lässt die Aussichten für einen gewaltfreien Wandel zu demokratischeren und sozial durchlässigeren Gesellschaften sinken.

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 9/2011)

Irak

Im März 2010 wählten die Irakerinnen und Iraker zum zweiten Mal seit dem Sturz des Diktators Saddam Hussein ein neues Parlament. Die neue Regierung formulierte die Verbesserung der Lebensbedingungen und der Sicherheitslage als vorrangiges Ziel. Denn vielerorts sind die öffentliche Infrastruktur wie auch die Grundversorgung mit Wasser und Strom in einem schlechteren Zustand als vor 2003. Auch das ausbleibende Wirtschaftswachstum und die grassierende Arbeitslosigkeit erschweren die Lebensumstände. Dies wird überlagert von der chronisch instabilen Sicherheitslage.
Bestellen: Irak

Schriftenreihe (Bd. 1149)

11. September

Treten nach dem 11. September 2001 Vorurteile und Gefühle an die Stelle von Fakten und Vernunft? Die Studie untersucht, wie der "Krieg gegen den Terror" demokratische Werte beschädigt, die es dagegen eigentlich zu stärken gälte.
Bestellen: 11. September
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09. Februar 2012
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Hier finden Sie die aktuelle Ausgabe der Presseschau "Internationale Sicherheitspolitik und die Folgen des Terrors".
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Islamismus
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Seit 9/11 hat ein Wort Hochkonjunktur: Islamismus. Wer sind seine Wortführer? Welche Ziele verfolgen sie? Das Dossier führt ein in Vergangenheit und Gegenwart der extremistischen Herrschaftstheorie, die die Welt des 21. Jahrhunderts vor große Herausforderungen stellt.
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