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Dossier bpb.de

Migrationspolitische Handlungsfelder der EU

Arbeitsmigration

Marianne Haase/Jan C. Jugl
Inhalt
Arbeitsmigration in die EU seit den 1970er Jahren
Wofür braucht die EU eine Gemeinschaftsregelung der Arbeitsmigration?
Grünbuch zur Arbeitsmigration
Arbeitsmigration, Brain Drain und Entwicklung
Der "Strategische Plan zur legalen Zuwanderung" und die ihm folgenden Richtlinien
Schritte zu einem umfassenden Migrationskonzept
Zirkuläre Migration und Mobilitätspartnerschaften
Fazit zu Strategien im Bereich der Arbeitsmigration und Entwicklung
Grünbuch zur Arbeitsmigration

Kommissionsvizepräsident Frattini initiierte im Januar 2005 mit der Vorlage eines Grünbuchs (dies ist ein von der EU-Kommission veröffentlichtes Dokument mit dem Ziel, eine Debatte in Gang zu setzen)
Kommissionsvizepräsident Franco Frattini © Mediathek der EU
Grossansicht des Bildes
Kommissionsvizepräsident Franco Frattini (2004-2008) © Mediathek der EU
zur Arbeitsmigration einen bis Juni währenden Diskussionsprozess. Stellungnahmen dazu gaben das Europäische Parlament, der Wirtschafts- und Sozialausschuss sowie der Ausschuss der Regionen ab. Die Beteilung von so genannten stakeholdern, also Interessenvertretern, aus der Zivilgesellschaft und anderen Institutionen der EU soll Sinn und Zweck einer gemeinsamen, europaweiten Strategie zum Umgang mit der Arbeitsmigration von Drittstaatsangehörigen thematisieren. Gemäß des Auftrags vom Haager Programm legte die Europäische Kommission Ende 2005 einen "Strategieplan zur legalen Zuwanderung" vor.

Frattini nannte verschiedene Gründe, die eine gemeinsame Politik auf diesem Gebiet notwendig machen: Um die EU "zur wettbewerbsfähigsten Wirtschaft" zu entwickeln und damit die Ziele der Lissabon-Strategie zu verwirklichen, schlägt er Verschiedenes vor: Neben Maßnahmen zur Bewältigung der demografischen Herausforderungen sollten gemeinschaftliche Regelungen zur Bekämpfung der irregulären Einwanderung und, damit verbunden, Maßnahmen zur besseren Kontrolle über Migrationsströme in die EU allgemein angestrebt werden. Die Lissabon-Strategie ist eine von den Staats- und Regierungschefs auf ihrem Gipfel im März 2000 beschlossene wirtschafts- und sozialpolitische Agenda, mit der die EU bis zum Jahr 2010 zur dynamischsten und wissensbasierten Wirtschaftsregion der Welt gemacht werden soll.


05. November 2007


 
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PDF-Dokumente

GTZ zu Brain Drain bzw. Brain Gain

Steffen Angenendt: Zirkuläre Migration
EU-Kommission:

Strategischer Plan zur legalen Zuwanderung

Migration und Entwicklung – konkrete Leitlinien

Gesamtansatz zur Migrationsfrage

Hochqualifiziertenrichtlinie (blue-card-Vorschlag)

Rahmenrichtlinie über Gleichstellungsrechte
Rat der EU:

Daueraufenthaltsrichtlinie
Links ins Internet

www.eu-kommission.de: Konzept Arbeitsmigration

Gemma Pörzgen: Moderne Wanderarbeiter in Europa

Dietrich Tränhardt zum Konzept der zirkulären Migration

Europäische Kommission: Zugang zur Arbeit
Migration und Bevölkerung:

EU-Kommission schlägt "Blue Card" für Einwanderer vor

Remigration und Rückkehr

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