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Dem Extremismus begegnen

Argumente gegen rechtsextreme Vorurteile


Informationen zur politischen Bildung - aktuell
Wolfgang Benz
Inhalt

Vorwort

Arbeitsscheu

Auschwitzlüge

Ausländerkriminalität

Autobahn

Befehlsnotstand

Befreite Zonen

Dolchstoßlegende

Euthanasie

Führerprinzip

Holocaust-Industrie

Holocaust-Opfer

Kollektivschuld

Morgenthau-Plan

Präventivkrieg gegen die Sowjetunion

Rasse

Recht des Stärkeren

Revisionismus

Überfremdung

Umerziehung

Versailler Diktat

Volksgemeinschaft

Wehrmacht

Weltjudentum (jüdische Weltverschwörung)

Wiedergutmachung

Zionismus

Vorwort

Was tun, wenn auf der Familienfeier von einem älteren Onkel mal wieder die "guten" Taten der Nazis hervorgehoben werden, beispielsweise der Autobahnbau oder das Ende der Massenarbeitslosigkeit. In der Auseinandersetzung mit rechtsextremistischem Gedankengut trifft man immer wieder auf historisch tradierte Vorurteile, die ihren Ausgangspunkt überwiegend in der Ideologie des Nationalsozialismus haben und bis in die Gegenwart Wirkung erzielen können. Dieses Heft setzt sich mit den gängigsten Vorurteilen detailliert auseinander und widerlegt sie.

Zur Person
Wolfgang Benz
Wolfgang Benz, geb. 1941 ist Professor für Geschichte an der Technischen Universität Berlin und Leiter des 1982 gegründeten Zentrums für Antisemitismusforschung.
Internet: http://www.tu-berlin.de/~zfa/
Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Standardwerke über den Nationalsozialismus und den Holocaust.

In alphabetischer Reihenfolge werden Schlagwörter und Begriffszusammenhänge rechtsextremer Propaganda aufgegriffen und einer kritischen Analyse unterzogen. Zur weiteren Beschäftigung mit dem jeweiligen Thema dienen Literatur- und Internethinweise.

In der Auseinandersetzung mit rechtsextremistischem Gedankengut trifft man immer wieder auf historisch tradierte Vorurteile, die ihren Ausgangspunkt überwiegend in der Ideologie des Nationalsozialismus haben und bis in die Gegenwart Wirkung erzielen können.

Dabei sieht man sich mit pseudowissenschaftlichen Argumentationstechniken konfrontiert, die sich Unsicherheiten und Unkenntnisse eines breiten Publikums über historische Zusammenhänge zunutze machen wollen.

Die Absicht solcher Argumentationsmuster liegt vielfach darin, das historische Bild des Nationalsozialismus zu beschönigen. Darüber hinaus sollen Vorbehalte gegen Andersdenkende, Minderheiten und Fremde geschürt werden und es äußert sich eine grundlegende Ablehnung des demokratischen Staates und seiner Spielregeln.

Dieser Beitrag greift gängige Schlagworte und Begriffszusammenhänge rechtsextremer Propaganda auf und unterzieht sie einer kritischen Analyse.


 
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