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Dossier
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Das urbane Millenium
Seit 1950 hat sich die städtische Bevölkerung mehr als vervierfacht. Und die Zahl der Menschen in den Städten nimmt weiterhin zu. Manchen locken die städtische Freiheit und die urbane Kultur. Andere treiben die Aussichtslosigkeit und nackte Armut auf dem Land in die Stadt. Vor allem in den Schwellen- und Entwicklungsländern geht eine enorme Verstädterung voran. Die kleinen, mittleren und auch die Megastädte absorbieren einen Großteil der Bevölkerungsexplosion. Doch was verbindet oder unterscheidet eine Stadt wie Lagos von New York, Kalkutta von Tokio? Wie lassen sich Metropolregionen planen, entwickeln und regieren? Ist die Stadt unser Verderb oder die Chance der gesellschaftlichen Zukunft? Die Artikel und Interviews bieten einen Einblick in die zahlreichen Aspekte der weltweiten Verstädterung, die regionalen Unterschiede und wie unsere urbane Zukunft aussehen könnte. |
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 Das Zeitalter der Megastädte - zum Stand der internationalen Debatte

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| Städte sind Wirtschaftsmotoren. Sie sind Orte der Kultur, Kunst und Bildung. Verstädterung bedeutet aber auch städtische Armut, ausufernde Slums und soziale Ausgrenzung. Wie also sollen wir die Stadt und die fortschreitende Urbanisierung bewerten? Hemmt das städtische Wachstum die Entwicklung auf dem Land? Der Architekturjournalist Ulf Meyer führt in die Debatte ein. |
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 Rasches Wachstum, schwache Planung, städtische Armut

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| Gibt es einen Masterplan für Megastädte wie Mexiko-Stadt oder Kairo? Und ähneln sich Megastädte in ihrer Stadtplanung? Eckhart Ribbeck zeigt die verschiedenen Formen des Städtebaus auf, zwischen Global City und Hüttenmetropole. Ebenso Stadtteile, die spontan entstehen: Städte im Selbstbau. |
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 Planet der Slums

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| Der amerikanische Stadtforscher Mike Davis hat mit "Planet der Slums" einen Bestseller geschrieben. Das Buch schildert eine unheilvolle urbane Zukunft. Davis beklagt eine Urbanisierung ohne Urbanität. Die wachsende städtische Armut bedeute langfristig den Nährboden für eine Radikalisierung. Mit dem Artikel liefert Davis die Thesen seines Buches im Überblick. |
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 Städtische Regierungskunst

Städtisches Wachstum muss geplant und gelenkt werden. Was unterscheidet eine gute städtische Regierung von einer "normalen" Stadtverwaltung? Zumindest ist die Partizipation der Bürgerinnen und Bürger ein wichtiges Element von Good Urban Governance. Günter Meinert wirft einen Blick in die Stadt als politische Arena.
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Interview: Hartmut Häußermann
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 Es kommt auf die soziale Integration an – in allen Städten

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| Welchen Einfluss wird künftig die Stadtsozologie haben, wenn die Welt zur Stadt wird? Das haben wir den Stadtsoziologen Häußermann gefragt. Ebenso gibt er Auskunft über die soziale Integration in Städten und die Bedeutung des öffentlichen Raums. Außerdem spricht Häußermann über neue urbane Lebensstile, die jedoch keineswegs typisch seien für die Masse der Stadtbewohner. |
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 Die Verwundbarkeit moderner Städte

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| Anschläge wie in New York oder Mumbai machen die Verwundbarkeit der urbanen Riesen deutlich. Die Dichte der Menschen und Häuser macht Städte verletzbar, auch für Naturkatastrophen. Zugleich brodelt es in den Städten: Unruhen in Los Angeles, Karatschi als Versteck von Terroristen. Städte sind "hochkomplexe Großrisiken" und rücken in den Fokus der Militärstrategen. |
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 Mut zur Lücke

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| Der Star-Architekt Rem Koolhaas fordert: mehr Mut und Utopien für die Planung und Neugestaltung von Städten. Denn heute dominiere allein der kommerzielle Druck die städtische Architektur. Jeder Quadratzentimeter einer Stadt werde mit irgendeiner Botschaft ausgefüllt. Darunter leide auch der öffentliche Raum, dessen Bedeutung nach und nach abnehme. |
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Bernd Hansjürgens, Dirk Heinrichs
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 Mega-Urbanisierung: Chancen und Risiken

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| Vor allem Städte bieten die Möglichkeit für eine nachhaltige Entwicklung. Doch bislang sind viele Metropolregionen eher als "Risikolebensraum" zu beschreiben: hohe Luftverschmutzung, mangelnde sanitäre Versorgung, stinkende Müllberge. Das Zusammenwirken von sich verschärfenden Umweltproblemen einerseits und der Konzentration von Armut andererseits birgt soziale, ökologische und ökonomische Risiken. Wie also kann eine Strategie für nachhaltige urbane Entwicklung aussehen? |
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 Global Cities – Urbane Zentren der Weltwirtschaft

In Megastädten werden die globalen Ströme von Kapital, Gütern, Informationen und auch Migranten gelenkt. Doch nicht jede Megastadt nimmt im gleichen Maße Einfluss auf die internationalen Märkte. Wie wird eine Stadt zur Global City?
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