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Dossier

Delhi


Eine Megastadt aus zwei Städten
Sonja Ernst
Inhalt

Überblick

Hintergrund

Bevölkerung

Leben

Leben

Soziale Situation
16 Prozent der Haushalte Delhis lebten 2002 unter der Armutsgrenze. Die Sterblichkeitsrate von Kindern unter fünf Jahren liegt bei 2,6 Prozent. Im Vergleich: In Berlin liegt diese Rate bei 0,1 Prozent. 74 Prozent der Frauen und 87 Prozent der Männer in Delhi können lesen und schreiben. Das Geschlechterverhältnis liegt bei etwa 820 Frauen pro 1.000 Männern.

Infrastruktur
2002 hatten rund 78 Prozent der Haushalte in Delhi Zugang zu Wasser im Umkreis von maximal 200 Metern. 78 Prozent der Häuser und Unterkünfte waren an die Kanalisation angeschlossen, 97 Prozent an die Stromversorgung. 45 Prozent hatten einen Telefonanschluss. Der private Wasserkonsum lag im städtischen Durchschnitt bei rund 136 Litern pro Person am Tag; in den informellen Siedlungen lag der Wasserverbrauch bei durchschnittlich 45 Litern pro Person und Tag.

Religion und Sprache
In der Megastadt Delhi leben vor allem Hindus, sie stellen rund 80 Prozent der Bevölkerung. Die zweitgrößte Religionsgemeinschaft bilden die Muslime mit rund 12 Prozent, dann folgen die Sikhs mit vier und die Christen mit knapp einem Prozent. Es gibt auch religiöse Minderheiten von Buddhisten und Jinas. An erster Stelle werden Hindi und Englisch gesprochen, die beiden indischen Landessprachen. Ebenso sind die Regionalsprachen Punjabi und Urdu vertreten.

Verkehr
Der Großteil der Menschen in Delhi benutzt den Bus. Mit PKWs oder Taxis bewegen sich rund 20 Prozent durch die Stadt. Zum Straßenbild gehören auch die Auto-Rikschas, dreirädrige Mini-Taxis. 2002 wurde in Delhi die erste U-Bahnlinie eröffnet. Bis heute sind zwei weitere Linien hinzugekommen und der Ausbau des U-Bahnnetzes geht weiter. Kalkutta und Delhi sind bislang die einzigen indischen Städte mit einem U-Bahnnetz. Delhi versucht mit dem Ausbau der U-Bahn dem alltäglichen Verkehrschaos entgegen zu steuern.


 
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