
 Wahlforschung

Kanzler-Bonus, Elbe-Flut oder Wirtschaftskompetenz: Wie entscheiden Wählerinnen und Wähler eigentlich wirklich, wem sie ihre Stimme geben? Meinungsforschung ist aus der aus Politik nicht mehr wegzudenken - und ihre Ergebnisse sind längst selbst Faktor der Meinungsbildung geworden. Doch ihre Wirkung auf die Politik und den Ausgang von Wahlen ist umstritten.
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 Demoskopie in Zeiten des Wahlkampfs

Die "Sonntagsfrage" ist aus der Politik nicht mehr wegzudenken. Ergebnisse der Meinungsforschung sind selbst ein Faktor der Meinungsbildung geworden. Doch ihre Wirkung auf die Politik und den Ausgang von Wahlen ist umstritten.
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 Theorien des Wählerverhaltens

Ob Alter, Beruf, Einkommen oder Geschlecht: Über die Struktur der wahlberechtigten Bevölkerung mögen detaillierte Daten vorliegen, ein Wahlergebnis lässt sich damit nicht erklären. Wie wirken die verschiedenen sozio-ökonomischen Faktoren zusammen? Dafür gibt es verschiedene Erklärungsansätze.
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 Möglichkeiten und Grenzen der Erklärungsmodelle

Die Erklärungsansätze beschränken sich auf verschiedene Facetten. Sie sind daher auch nicht direkt miteinander zu vergleichen. Zu unterschiedlich sind ihre jeweiligen Prämissen, Vorgehensweisen und Fragestellungen.
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 Parteibindung und Kandidatenorientierung

Wäre die Popularität der Kandidaten entscheidend gewesen, hätte die SPD 2002 einen rauschenden Wahlsieg feiern können, schreibt Karl-Rudolf Korte. Doch für die Wahlentscheidung spielen trotz zunehmender Personalisierung auch langfristige Parteibindungen eine Rolle. Eine Analyse der Bundestagswahl 2002.
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| Wen würden Sie wählen? Die Ergebnisse der Wahlforschung sind längst selbst Faktor der Meinungsbildung geworden. Foto: Susanne Müller |
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 Sozialstruktur und Milieus: Stammwählerschaft

Es gibt sie noch, die traditionellen Stammwähler-Milieus. Doch die Verschiebungen und regionalen Unterschiede sind beträchtlich, zeigt eine Analyse der Bundestagswahl 2005. Geradezu entgegengesetzte Zusammenhänge kennzeichnen die Wahlergebnisse in Ost und West.
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 Wahlbeteiligung: Nichtwähler und Protestwähler

Von wachsender Ablehnung des politischen Systems bis hin zum Zeichen für Zufriedenheit reichen die Interpretationen für die sinkende Wahlbeteiligung. Vergleicht man Deutschland mit anderen Demokratien, erscheinen 20 Prozent Nichtwähler wie bei der Bundestagswahl 2002 wenig bedrohlich.
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