Rechtsextreme Demonstranten bei einem Neonazi-Aufmarsch in Berlin am 1. Mai 2010.

Rechtsextreme Mythen

Neonazis bauen auf die Unwissenheit ihrer Wähler und Mitläufer. Historische Fakten werden verdreht, Geschichte geschönt und in der Gegenwart Sachpolitik vorgegaukelt. Doch im Mittelpunkt der parlamentarischen Arbeit von Rechtsaußenparteien wie der NPD steht immer wieder völkische Ideologie. Dieser Themenschwerpunkt vertieft beide Aspekte - die Arbeit mit historischen Unwahrheiten, die Selbst-Mythologisierung und im Blick in den Landtag von Schwerin die gezielte Provokation.

Schwarz-Weiß-Foto: Deutsch Soldaten reißen den Schlagbaum an der deutsch-polnischen Grenze am 1. September 1939 nieder. Die ersten Schüsse des Zweiten Weltkrieg fallen an diesem Tag in Polen, als die deutsche Invasionsarmee das Nachbarland überfällt.

Armin Pfahl-Traughber

Verleugnete Kriegsschuld

Mythen zu erschaffen und zu pflegen gehört zum Standardrepertoire der Meinungsmacher am rechten Rand. Armin Pfahl-Traughber analysiert, wie mit manipulativen Umdeutungen des Geschichtsbildes versucht wird, den ''staatspolitischen Lebensnerv der Bundesrepublik'' zu treffen - in diesem Fall in der Zeitung "Junge Freiheit". Weiter...

Website der "Heimattreuen Deutschen Jugend" (HDJ), Screenshot Juni 2008

Andrea Röpke

Braune Parallelwelt

Die HDJ ist ein neonazistisch ausgeprägter Jugendverband, der ein rechtsextrem geprägtes Weltbild vermittelt. Zusammenkünfte werden oft als familiäre Pfadfinderlager getarnt – dabei gibt es deutliche Bezüge zur Hitlerjugend im Dritten Reich, beschreibt Fachautorin Andrea Röpke. Weiter...

Udo Pastörs, Fraktionsvorsitzender der NPD, Mitte, spricht im Plenarsaal des Landtages in Schwerin mit dem NPD-Abgeordneten Michael Andrejewski, rechts, und Fraktionsgeschäftsführer Peter Marx, links. Im Landtag Mecklenburg-Vorpommerns sind erstmals fünf Parteien vertreten, neben CDU, SPD, PDS und FDP auch die rechtsextremistische NPD.

Kai Langer und Arne Lehmann

Zwischen Populismus und Provokation

Nach Sachsen zog die NPD im September 2006 auch in den Landtag von Mecklenburg-Vorpommern ein und stellt dort sechs Abgeordnete. Angekündigt wurde eine ''Fundamentalopposition''. Was das im Parlamentsalltag bedeutet, untersuchten in den ersten 18 Monaten der laufenden Legislaturperiode die Rostocker Wissenschaftler Kai Langer und Arne lehmann. Weiter...

Fotografien von ehemaligen jüdischen Häftlingen im Konzentrationslager Auschwitz in Häftlingskleidung, an einer Wand der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem zusammengestellt.

Christopher Egenberger

Holocaustleugnung

In Deutschland ist es nach § 130 Abs. 3 des Strafgesetzbuches verboten, den nationalsozialistischen Völkermord an den europäischen Juden öffentlich zu billigen, zu verharmlosen oder zu leugnen. Aber noch immer gibt es Menschen, die danach streben, die Geschichte umzuwerten, umzudeuten und umzuschreiben. Weiter...

Französische Ausgabe der "Protokolle der Weisen von Zion" aus den 1920er Jahren.

Christopher Egenberger

Die Protokolle der Weisen von Zion

Die "Protokolle der Weisen von Zion" sind eines der weitverbreitetsten und zählebigsten Dokumente des modernen Antisemitismus. In rechtsradikalen Kreisen dienen sie als das Beweisdokument für das vermeintliche Streben der Juden nach der Weltherrschaft. Weiter...

Website von Jan van Helsing, Screenshot 6.12.2011, www.janvanhelsing.de.

Birk Meinhardt

Arier im Mikrowellen-Krieg

Esoterik trifft Rassismus: Ein Streifzug durch eine Szene, in der sich scheinbar geheimnisvolle Lehren mit Verschwörungstheorien, Antisemitismus und Rassismus vermischen. Ein Beitrag von Birk Meinhardt aus der Süddeutschen Zeitung. Weiter...

Bürgerprotest gegen NPD-Aufmarsch in Graefenberg, Dezember 2007.

Robert Andreasch und Andreas Speit

Mit Schwung in den Westen?

Wie die rechtsextreme NPD in Bayern politische Stimmung macht, lokal operiert, Kameradschaften einbindet und Bürgernähe oder Jugendfreundlichkeit suggeriert. Ihr erklärter Hauptfeind: Die CSU. Eine Betrachtung von Robert Andreasch und Andreas Speit. Weiter...

Nicht auf den ersten Blick als Nazimode zu erkennen: Ein NS-Hardcore-Shirt.

Rainer Fromm

We play NS-Hardcore!

Wie transportiert Musik rechtsextreme Ideologie und Mythologie? Auffallend ist in den letzten Jahren, dass zur Skinhead-Musik-Kultur, die in den Neunzigern die Szene geprägt hatte, zahlreiche andere Jugendkulturen gefunden haben, deren Stilelemente ebenfalls mit rechtsgerichteten Inhalten überfrachtet werden. Beispielhaft hierfür sind Dark Wave, Black Metal, Techno und auch der Hardcore zu nennen. Eine Analyse von Rainer Fromm. Weiter...

Bundeszentrale der NPD im Berliner Stadtteil Köpenick.

Annika Eckel

Kalkulierte Tabubrüche und wehrhafter Opfermythos

Bei den Wahlen im September 2006 gelang rechtsextremen Parteien der Einzug in fünf Berliner Bezirksverordnetenversammlungen (BVVen). In den Bezirken Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf und Treptow-Köpenick ist die NPD mit jeweils drei Verordneten in Fraktionsstärke vertreten, dazu kommen zwei NPD-Verordnete in Neukölln und ein Vertreter der "Republikaner" in Pankow. Weiter...

Jenas Bürgerschaft bei einer Demonstration gegen eine NPD-Veranstaltung im Sommer 2007.

Carsten Hübner

Sächsische Verhältnisse?

Das Abschneiden der NPD bei den sächsischen Kreistagswahlen am 8. Juni 2008 hat bundesweit für Aufsehen gesorgt. Mit durchschnittlich 5,1 Prozent zog die rechtsextreme Partei in alle sächsischen Kreistage ein. Nun wächst die Sorge, dass auch im Nachbarbundesland Thüringen ähnliches passieren kann. Weiter...

 
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