In einer Demokratie zu leben ist nicht selbstverständlich. Das Recht auf politische Teilhabe musste stets erkämpft werden. Ein Rückblick zeigt die Entwicklung des demokratischen Gedankens und analysiert die Kriterien, die ein stabiles demokratisches System auszeichnen.
Diktatur, Nationalsozialismus und zwei Weltkriege: Konnten die Deutschen nach 1945 die Demokratie erlernen? Die Zweifel waren groß. Heute ist Deutschland eine der stabilsten Demokratien der Welt. In verständlichen Worten schildert Edgar Wolfrum diese Erfolgsgeschichte.
Diese neu bearbeitete und aktualisierte Ausgabe des Standardwerks von Horst Pötzsch informiert anschaulich und ausführlich über alles, was man über die deutsche Demokratie wissen sollte. Sie bietet eine allgemein verständliche Einführung in die Grundlagen der politischen Ordnung in Deutschland.
Diese Einführung in die Demokratie-Theorien spannt einen Bogen von der Antike, über das Mittelalter und die frühe Neuzeit bis zu den demokratietheoretischen Konzeptionen der Gegenwart. Abgedruckt werden für die jeweilige Theorie typische Auszüge aus Originaltexten. Alle diese Texte werden von unterschiedlichen Autorinnen und Autoren unter drei Aspekten erörtert und interpretiert.
Das für Politikdidaktik und Politikunterricht entwickelte Modell des Fachwissens beschreibt für die Planung eines kompetenzorientierten Unterrichts Standards des politischen Wissens in Form von Basis- und Fachkonzepten. Für den Politikunterricht werden konkrete Hinweise zu Themen, Fehlkonzepten und Begriffsnetzen angeboten.
Im Rahmen einer Einführung in das politische System Deutschlands werden die politischen Institutionen und ihre Funktionsweisen erörtert. Der Autor untersucht politische Formen und Abläufe sowie Entscheidungszusammenhänge durch eingehende Analyse der Staatstätigkeit auf wichtigen Politikfeldern.
Vom 2. bis 6. Juni 2003 haben Fachleute online zum Thema "Prävention und Demokratisierung" diskutiert. Welche Legitimität kommen militärischen Mitteln im Kampf gegen den Terrorismus zu und welche Chancen bringt eine friedliche Demokratisierung? Im Mittelpunkt der facettenreichen Debatte stand die außenpolitische Position Deutschlands. Eine Zusammenfassung des Forums und eine umfangreiche Materialiensammlung finden Sie hier.
Wie funktioniert Demokratie? Was können Kinder und Jugendliche selbst dazu beitragen? Elf Bausteine, Arbeitsblätter und eine DVD bieten neue Wege für die Demokratievermittlung in der Grundschule: Welche Rolle hat der Klassensprecher? Was unterscheidet Regeln von Gesetzen?
Wie kann politisches Engagement wieder attraktiver werden? Was hindert, was motiviert Jugendliche, sich im Rahmen politischer Institutionen für ihre eigenen oder die Belange anderer einzusetzen? Inwieweit wäre etwa ein EU-Referendum als eine Form direkter Demokratie geeignet, politische Beteiligung wieder zu stärken? Die Themenblätter werden ergänzt von Quizfragen zum Thema, die z.B. als Klassentest verwendet werden können.
Faschismus und Kommunismus fanden viele Anhänger im 20. Jahrhundert – auch unter Intellektuellen. Ralf Dahrendorf untersucht Biographien von Menschen, die diesen Versuchungen widerstanden. Das Ergebnis ist eine überzeitliche Tugendlehre der Freiheit.
Der Autor Frank Pilz vermittelt Grundinformationen über den deutschen Sozialstaat und beschreibt aktuelle Entwicklungen. Zentrales Interesse gilt der Arbeitsmarkt-, Renten- und Gesundheitspolitik und der damit verbundenen politischen Konfliktreglung: die Reformagenda 2010 sowie der Frage, inwieweit die Globalisierung die deutschen sozialen Standards beeinflusst.
Vom Grundgesetz bis zum Einigungsvertrag, vom Parteiengesetz bis zum Vertrag über die Europäische Union: Auf über 450 Seiten bietet der Dokumentenband die wichtigsten staatsrechtlichen Texte.
Wahlen stellen die unmittelbarste Form politischer Beteiligung des Bürgers in der parlamentarischen Demokratie dar. Sie dienen der Ermittlung des Volkswillens. Demokratischen Wahlen sind Gemeinsamkeiten eigen: das allgemeine Wahlrecht, die Gleichwertigkeit jeder Stimme, die direkte und geheime Stimmabgabe sowie der offene Wettbewerb der politischen Parteien.
Hannah Arendt nannte ihre geistige Arbeit einmal "Denken ohne Geländer". Das Werk der Publizistin, politischen Theoretikerin und Philosophin ist nach wie vor aktuell. Zentrale Texte und Briefe machen neugierig auf diese große Denkerin unserer Zeit.
Was macht Demokratie aus? Wie demokratisch sind Entscheidungsprozesse im direkten Lebensumfeld und in der "großen Politik"? Wie kann jeder mitgestalten? Die 32 Arbeitsblätter ermöglichen eine abwechslungsreiche Annäherung an das Thema.
Nur etwa 30 Prozent der 12-25-Jährigen bezeichnen sich als politisch interessiert. Daraus allgemeine Politikverdrossenheit Jugendlicher abzuleiten, wäre jedoch zu einfach: Zahlreiche junge Leute engagieren sich nämlich ehrenamtlich. Das Themenblatt zeigt verschiedene Formen der Jugendbeteiligung auf und gibt weitere Anregungen.
Was sollte der bestimmende Wert für Politik und Gesellschaft sein – Freiheit oder Gleichheit? Dass beide nicht in gleichem Maße zu haben sind, somit ein Spannungsverhältnis zwischen Freiheit und Gleichheit besteht, wollen die Themenblätter anhand konkreter Beispiele aus dem Alltag – Schuluniformen, Einkommensverteilung - aufzeigen und zur Diskussion stellen.
Auch derzeit steht das Thema wieder auf der Tagesordnung: Wer koaliert am besten mit wem und warum? Der Neudruck zeigt, wie man diese Fragen im Unterricht behandeln.
Die Rede von der Leitkultur stieß vor einigen Jahren eine kontroverse und lebhafte Debatte an. In diesem Buch beziehen Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst und Kultur Stellung zu Grundlagen und Orientierungen in unserer Gesellschaft.
Das Vertrauen der Menschen in demokratische Systeme sinkt. Paul Ginsborg untersucht die Schwierigkeiten der modernen Demokratie. Sein Fazit: Das System bedarf einer Reform. Er plädiert dafür, dass Bürger dauerhaft in Diskussionen und Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft eingebunden werden.
Was können wir von der Demokratie erwarten? Was mutet sie uns zu? Rund 170 Thesen werben für Demokratie, locken Zustimmung oder Widerspruch hervor. Die Leser sind eingeladen, sich selbst mit Konflikten innerhalb der Demokratie auseinanderzusetzen.
Demokratie lernen kann nicht früh genug beginnen. Sie ein- und auszuüben stellt auch und gerade für die Schule eine große Herausforderung dar. Gilt es doch, Strukturen zu verändern und neue Beteiligungsformen zu erarbeiten. Damit wird Demokratiepädagogik zu einem wichtigen Bestandteil der politischen Bildung.
Steckt die Demokratie in der Krise? Colin Crouch unterzieht heutige Demokratien einer kritischen Bestandsaufnahme und warnt vor Fehlentwicklungen. Diese führten uns in eine vom Verfall der politischen Kommunikation, von der Desillusionierung der Bürger und der Dominanz ökonomischer Interessen geprägte "Postdemokratie".
Seit Anfang der 1990er Jahre sind deutsche Soldatinnen und Soldaten in NATO-, UNO- oder EU-Missionen im Einsatz. Dem Primat der Politik über das Militär entspricht es, Auslandseinsätze öffentlich zu diskutieren. Eine solche Debatte dürfen vor allem die Soldaten (und ihre Angehörigen) erwarten.
Seit Ende des Ost-West-Konflikts 1989 hat Deutschland international und innerhalb der EU an Selbstbewusstsein und Gewicht gewonnen. Gleichzeitig trifft es auf offenere weltpolitische Konstellationen, neue Risiken und Verantwortlichkeiten. Eine Einführung in Entwicklung, Bedeutung und aktuelle Herausforderungen deutscher Außenpolitik.
Werte gewinnen in der Gesellschaft wieder an Bedeutung, gerade auch im Schulalltag. Dies stellt den Unterricht vor neue Herausforderungen. Für die Schule und die außerschulische Bildung liefern die zwölf Bausteine des Bandes Vorschläge zur Beschäftigung mit Bereichen unserer Werteordnung.
Politische Bildung: Demokratie
Die Plattform bietet einen Überblick über die Internet-Angebote der bpb und der Landeszentralen für politische Bildung zum Thema "Demokratie".