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Dossier

Seminar und Workshop

Tutzinger Radiotage 2012

Auch dieses Jahr finden am Starnberger See die Tutzinger Radiotage statt. Termin zum Vormerken: 17. bis 19. Juni 2012. Schwerpunkte sind diesmal Qualitätsmanagement durch gekonntes Feedback und Monitoring, neue Programmideen und innovative Technik. Die Hauptrolle spielt wie immer: Die Zukunft des Radios. Hier bereits erste Einblicke in das Programm und Informationen zu den Referenten, die bisher zugesagt haben.

Politik und Medien im Umbruch

Social Media, Politik und die Medien

Welche Auswirkungen Social Media und der schleichende Machtverlust der klassischen Medien durch die allgegenwärtige Präsenz des Internets auf unsere Gesellschaft und die Kommunikation im 21. Jahrhundert tatsächlich haben werden, das vermag niemand wirklich zu prophezeien. „Social Media und das Internet verringern den Abstand zwischen Regierung und Regierten“, sagt Alec Ross, „jede Stimme kann gehört werden.“ Den Medienunternehmen, auch den Radiosendern, groß geworden im 20. Jahrhundert, rät Hillary Clintons Innovationsstratege, der Realität ins Auge zu sehen und sich die wachsende Bedeutung des Internets zu Nutze zu machen, so lange das noch geht. Mit seiner Initiative „The 21st Century Statecraft“ schult er amerikanische Diplomaten, die Herausforderungen der digitalen Umbrüche in der politischen Kommunikation zu meistern.

Interaktion

"Lasst uns über Politik reden."

Mit einer Konferenz und der Frage nach dem Ort des Politischen in der digitalen Medienwelt hat der Deutschlandfunk zum Beginn des Jahres sein 50-jähriges Bestehen gefeiert. Bei einer großen Feier sollte es aber nicht bleiben: Auf dem Debattenportal Diskurs@Deutschlandfunk wird ab sofort weiterdiskutiert - mit Reportagen und Interviews im linearen Programm des Deutschlandfunk.

Crossmedia

Zeitung goes Radio

Mit dem neuen Jahr ist ein neuer Radiosender geboren: Radio HNA aus Kassel. Die "Hessische/Niedersächsische Allgemeine" (HNA) verbreitet ihre Lokalnachrichten jetzt auch über ein moderiertes Webradio. Der Sender ist allein im Netz zuhause; DAB+ oder gar UKW-Frequenzen sind nicht geplant. Bei der Zeitung sieht man die Zukunft im Internet. Radio HNA ist nicht das erste ambitionierte Webradio aus dem Zeitungskonzern des Verlegers Dirk Ippen. Bereits 2009 startete der Westfälische Anzeiger ein jugendliches Webradio im Vollprogramm und bündelte mit dem Jugendportal yourzz.fm medienübergreifend all seine redaktionellen Kräfte. Durch die Verwebung von drei Kanälen hofft man auf neue Vermarktungsmöglichkeiten durch crossmediale Angebote für Print, Online und Radio.

Radio der Zukunft – Mobiler Journalismus

It’s an exciting time to be a reporter!

Neal Augenstein ist Radio-Reporter beim Nachrichtensender WTOP in Washington DC. Wenn er heute auf Reportage geht, dann reichen ihm ein Smartphone und ein Aufladegerät als Arbeitswerkzeug. Vor zwei Jahren hat er Computer, digitale Aufnahmegeräte, Mikrofone, Kabel und Kameras zur Seite gelegt. Augenstein ist einer der ersten Radioreporter, die das Potential moderner Telefone voll auszuschöpfen wissen. Die größte Errungenschaft ist für Augenstein die Konzentrationsmöglichkeit auf seine Arbeit. Mit einem Werkzeug, das es leicht macht, multimedial zu berichten, muss sich der Reporter nicht mehr mit den Herausforderungen der Technik herumschlagen, er kann sich jetzt ganz aufs Geschichtenerzählen konzentrieren.

(Multimedialer-)Journalist - Ein Beruf im Wandel

Volontariat. Und dann?

Martin Giesler ist Volontär in schweren Zeiten - glaubt man Stefan Plöchinger, Chefredakteur beim Onlineableger der Süddeutschen Zeitung. "Journalismus wird gerade neu erfunden in dem Sinne, dass das neue digitale Multimedium (Internet) allen anderen Medien veränderte Aufgaben zuweist, und zwar ohne dass das Finanzielle geklärt wäre - das ist so, Ende. Es hilft nicht, über das Problem zu klagen", schreibt Plöchinger und rät jungen Journalisten, nie bequem zu werden und die neuen Möglichkeiten zu umarmen. Giesler liebt seinen Beruf und weiß schon heute, dass er später einmal sagen wird: "Die Ausbildung ist intensiv, facettenreich und die beste Zeit meines Lebens." Was aber folgt auf die Ausbildung? Der junge Journalist hat erfahrene Kollegen befragt, wie sie sich die Zukunft heute nach einem Volontariat vorstellen.

Lesetipp

Soziale Netzwerke für Nachrichtenjournalisten

2011 wurden die Sozialen Netzwerke und Kurznachrichtendienste salonfähig: Immer mehr Journalisten aller Mediengattungen integrieren die dort erhältlichen Informationen in ihre tägliche Arbeit. Wer sich mit den neuen Werkzeugen erstmals vertraut machen will, dem hilft ein neuer Wegweiser der dapd-Nachrichtenagentur.

Ausbildung

„Radio machen“ – Erste Schritte, leicht erklärt

Sandra Müller, seit über 15 Jahren leidenschaftliche und frei schaffende Hörfunkerin, arbeitet als Redakteurin, Moderatorin und Reporterin überwiegend für den Südwestrundfunk. Was Nachwuchsredakteure in den ersten Wochen beim Radio erwartet, darüber hat sie jetzt ein Buch geschrieben. "Radio machen", so der schlichte Titel, richtet sich an Anfänger und erklärt anhand von vielen anschaulichen Beispielen, hilfreichen Tipps und praktischen Übungen, was eine Radioredaktion von einem Praktikanten oder Radiovolontär in den ersten Wochen erwartet.

Medientage München 2011

Moderatoren im Radio - verheizt und gleichgeschaltet?

Die Veranstalter der Medientage München scheinen sich um die Zukunft des Radios zu sorgen. Es sei dabei, sein wichtigstes Kapital zu verspielen: Moderatoren, die unverwechselbar und eine Persönlichkeit sind. Wer kümmert sich noch um Talente, wer fördert den Nachwuchs? Ist das Formatradio an allem schuld? Nein! sagt Mike Haas. Der Medienberater hat die bayerischen Lokalradios in ihrer Geburtsstunde Mitte der 80er Jahre begleitet, bevor er zum Programmchef von Antenne Bayern berufen wurde. "Das Format ist nur die Leitplanke, ohne Inhalt ist nichts", sagt Mike Haas. Auf den Medientagen trat er per Videobotschaft den Beweis an: Deutschlands Radio-Personalities müssen sich hinter niemandem verstecken.

Social Media im Radioeinsatz

Was wir bei Antenne Düsseldorf über Facebook und Twitter gelernt haben

Jeder Radiosender, der heute was auf sich hält, hat eine eigene Facebook-Fanseite. Manche sogar 24 davon. So wie der Jugendsender bigFM. Kristian Kropp,Geschäftsführer von bigFM und RPR1 ist überzeugt, Radiomarken müssen das "Multichannel-Spiel" beherrschen, nur dann gehöre ihnen die Zukunft. Der Radio- und Internetjournalist Daniel Fiene betreut bei Antenne Düsseldorf die Online-Aktivitäten des Lokalsenders. Von seinem mittlerweile reichen Erfahrungsschatz profitieren jetzt seine Radiokollegen.

Tutzinger Radiotage 2011 - Workshop

Radio Sunshine Live - erfolgreich verlängert ins Netz

Die Nummer eins in den deutschen Facebook-Charts ist Radio Sunshine Live. Der Sender pflegt ein entspanntes Verhältnis zu seiner Community. Gepostet wird alle Tage sporadisch, dennoch wächst die Zahl der Fans in ungeahnte Höhen. Auf den Tutzinger Radiotagen hat Patrick Gerhardus, der Morningman des Senders, den Umgang von Radio Sunshine Live mit Twitter und Facebook erklärt.

Blick über den Zaun

Der Terminjournalismus ist tot

Seit mehr als fünfzehn Jahren ist der Journalist Harald Ritter mit seinem Unternehmen apricon-media beratend für Regional- und Lokalzeitungen tätig. Auf den Tutzinger Radiotagen 2011 gewährte er den Radiokollegen Einblick in die Zukunftsstrategien der Lokalzeitungen und fand so manche Parallelen zwischen den Mediengattungen. Er prophezeite das Ende des Terminjournalismus, betonte die Notwendigkeit des crossmedialen Workflows und glaubt an einen einschneidenden Generationenwechsel in den Redaktionen in den kommenden fünf Jahren.

Ausbildung im Radio

Alternativprogramm ohne Quotendruck und Werbung

„Laut Indie Stadt“ – der Slogan gehört zu Münchens Ausbildungsradio M94.5. Zweimal im Jahr, immer zum Semesterbeginn, kann sich jeder Auszubildende, Schüler oder Student, für eine Mitarbeit bei M94.5 bewerben. Hier gibt es weder Quotendruck noch Werbung. Die Musik ist eine Mischung aus Alternative Rock, Independent Pop und Electro Pop. Das Wortprogramm eine Mischung aus Campusradio, Lokalradio und Szeneprogramm. In München ist der Sender auf UKW 94.5 bereits seit 15 Jahren im Äther.

Medienforschung

Brauchen Web-Radios eine eigene Währung?

Einheitliche Leistungswerte zur Beschreibung von Webradio-Reichweiten gibt es nicht. Das soll sich demnächst ändern. Eine bundesweite Marktstudie zur Mediennutzung von Audioangeboten im Web soll im Juli erste Ergebnisse bringen. Nicht alle Anbieter von Internetradios sind davon begeistert.

Radio goes mobile

Die neue Herausforderung:
Die Geo-Dienste des Local-Webs

"Facebook-Places", "Gowalla" und "Foursquare" sind Geo-Dienste, die wissen wollen: "Wo bist Du gerade?" Interessant werden diese "Location Based Services" durch die rasant wachsende Verbreitung von Smartphones. Schon bald soll es mehr mobile Endgeräte als PC's in Deutschland geben. Für die Werbewirtschaft eröffnet sich damit ein neuer lokaler Markt. Wie gefährlich ist diese neue Konkurrenz für lokale Radiostationen?

Auf der Suche nach dem "gebauten" Beitrag

Morgens im Radio

Das Wichtigste im Radio ist der Morgen - "weil der Hörer am Morgen wissen will, was in der Welt los ist", meint BLM-Präsident Wolf-Dieter Ring. Und dazu bedarf es auch der klassischen Beitragsform in der Themenpräsentation. Das ist zumindest das Fazit einer Studie, die von der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien in Auftrag gegeben wurde. "Den Usern oder Hörern sind Beitragsformen und Inhalt zunächst völlig egal. Sie wollen was Spannendes hören. Und das möglichst lebendig", meint dagegen Patrick Lynen, Moderator und Radiocoach.

Videodokumentation

Stimmungsbild der 2. Radiodays Europe

Es war eine Konferenz der Superlative und Europas größter Radioevent: Rund 650 begeisterte Radiomacher aus über 40 Ländern trafen sich Mitte März in Kopenhagen, um miteinander über die Zukunft des Radios zu diskutieren. Im Brennpunkt: Themen wie der Neustart von DAB+ im August in Deutschland und die mögliche Signalkraft für den europäischen Digital-Markt. Welche Strategie kommt im Internet am besten an? Wo sind die Nachwuchstalente? Überlaufen waren die Panels, wenn es um Facebook oder Personality-Radio ging. Die Highlights der 2. Radiodays Europe in Kopenhagen und Stimmen Deutscher Radiomacher: hier im Video.

Hintergrund

"Was - bitteschön - ist journalistische Qualität im Radio?"

Über Qualität in den Medien wird viel geredet. Wirklich zu definieren, was gut oder schlecht ist, ist fast so schwierig, "wie einen Pudding an die Wand nageln zu wollen", sagte einst der Schweizer Medienforscher Stephan Russ-Mohl. Von Annäherungsversuchen an die Qualitätsdefinition auch im Radio, hält ihn das nicht ab. Drei Voraussetzungen dürften nicht fehlen: Die Bereitschaft zur Fehlerkorrektur, die Einrichtung von Beschwerdeinstanzen sowie generell der öffentliche Diskurs über Medien und Journalismus im Rahmen von Medienjournalismus.

Mobile Echtzeit-Berichterstattung

Die Stärke von Twitter zeigt sich in Ausnahmesituationen

"Twitter, der beste Weg herauszufinden, was es in Deiner Welt Neues gibt." Mit diesen Worten wird begrüßt, wer zum ersten Mal den Kurznachrichtendienst in 140 Zeichen aufruft. Tatsächlich entwickelt Twitter seine ganze Stärke als schnellster Informationskanal bei überraschenden Ereignissen wie Unfällen und Katastrophen, großen Sportveranstaltungen oder anderen Themen von besonderer öffentlicher Relevanz. Schaut man sich jedoch die Accounts der deutschen Radiosender an, stellt sich die Frage, ob das Potential von Twitter von den Sendern unterschätzt wird.

Dokumentation Tutzinger Radiotage 2010

"Take it or leave it." (Mit Video)

Wo sind die "Personalites" im deutschen Radio? Wie viel darf sein? Wie viel muss sein? Für das Moderatorenpanel bei den Tutzinger Radiotagen 2010 war Patrick Lynen neben den Radioprofis Sabine Schneider von Hitradio FFH und Daniel Ebert von Radio BOB die ideale Besetzung, denn Lynen ist nicht nur Moderator, er ist auch Coach und Trainer mit eigener Beratungsfirma. Berater aber sind umstritten bei Deutschlands Radiomoderatoren...

Tutzinger Radiotage 2010: Referentenstatements

Go mobile - go Video!

Richard Gutjahr, multimedialer Journalist aus Leidenschaft, ermuntert Radiomacher zu mehr Mut und Experimentierfreude auf allen multimedialen Plattformen. "Das Internet ist eine sehr wichtige Option zur Stärkung von Radiomarken", meint auch Walter Klingler, SWR-Medienforscher. Erfolg allerdings könne nur erwarten, wer sich auf die Kernkompetenzen des Radios besinne. "Überraschen, informieren, Impulse geben und relevante Themen erkennen - Radio muss wie ein Freund sein, mit dem man was erleben will", so umschreibt Aneta Adamek vom Jugendradio Fritz (rbb)das moderne Radio. Multimedial und interaktiv: So blickten die Referenten der Tutzinger Radiotage in die Radiozukunft.

Digitalisierung

„Wir konzentrieren uns
erst einmal auf UKW“

Obwohl in vielen Landesmediengesetzen zumindest noch als Wunsch verankert: Die Abschaltung der UKW-Frequenzen im Jahre 2015 erweist sich als unrealistisch. Selbst in Großbritannien, dem vermeintlichen Vorzeigeland des Digitalradios, geraten DAB und Co. ins Stocken. Nach einstmals hektischem Hin- und Herexperimentieren, kehrt unter den Radiomanagern offensichtlich Gelassenheit ein, glaubt man beispielsweise den Worten von Lars Gerdau, Geschäftsführer der LandesWelle Thüringen: "Wir haben Zeit und konzentrieren uns erst einmal auf UKW!“

Radio im Web 2.0

Auch Radio ist "Social Media"

Am "Mitmach-Netz" kommt kaum noch ein Journalist vorbei. Die Nutzer werden selbst zum Sender, wollen gehört und auch beachtet werden. „Unsere Leser, Zuhörer und Zuschauer hatten schon immer eine Meinung, ab sofort können wir diese aber nicht nur hören und lesen, wir müssen auch einen Weg finden, damit umzugehen“, sagt Dirk von Gehlen, Redaktionsleiter von jetzt.de, dem Online-Magazin der Süddeutschen Zeitung.

Zukunft des Lokaljournalismus

Kampf ums Lokale

Lokalradios und Regionalzeitungen müssen um ihr Alleinstellungsmerkmal fürchten: Neue Konkurrenten treten auf, die lokale Nachrichten auf eigenen Kanälen anbieten. "Wenn Lokalredaktionen nicht bewusst Teil dieser neuen Medienwelt werden, fehlen sie auf dem 'Marktplatz' auf dem Informationen gehandelt werden", warnt Berthold L. Flöper, Leiter des Lokaljournalistenprogramms der Bundeszentrale für politische Bildung. Die bpb bietet Seminare zur Erarbeitung von Web-2.0-Strategien an, mit denen Lokalredaktionen auch im Social-Media-Zeitalter ihre Bedeutung behalten oder sogar steigern können.

Politik im Radio am Beispiel von Antenne Bayern

Mit Infotainment gegen Politikverdrossenheit

Wie bringt man Informationen besser an die Hörer? Durch sachliche Nachrichtensendungen oder durch Unterhaltungsformate? Medienforscher der Ludwig-Maximilians-Universität München stellten fest: "Unterhaltende Politikvermittlung wirkt. Vor allem das jüngere Publikum lässt sich auf diesem Weg erreichen." Auch Antenne Bayern verpackt die politische Berichterstattung gerne in Infotainment-Happen und erreicht damit Hörer, die der Politik ansonsten den Rücken gekehrt haben. So zumindest sieht das Hans Oberberger, Leiter der Redaktion Politik/Wirtschaft bei Antenne Bayern im Interview mit hoerfunker.de.

Kommunizieren auf Augenhöhe

Das Radio der Zukunft:
ein Audio-Facebook?

Viele Jahre lang spielte die Hörerbeteiligung im Radio jenseits von Grüßen, Staumeldungen und Gewinnspielen in den Pop- und Servicewellen der öffentlich-rechtlichen und privaten Radiostationen eine eher untergeordnete Rolle. Doch nun scheint es, dass Ausnahmen wie der bekannte Nachttalker Jürgen Domian bei 1Live schon fast Vorläufer einer neuen Kommunikationsoffensive mit dem Hörer sind. Sieben ARD-Jugendwellen haben gerade ihre nächtliche "Lateline" gestartet. Interaktive und crossmediale Radiosendungen entstehen und auf Radiokongressen wird die Frage diskutiert: Können wir nicht eine Art "Faceradio" schaffen, anstatt uns nur Fanseiten auf Facebook aufzubauen? Die Kommunikation mit dem Hörer ist für Radiomacher eine Herausforderung, offensichtlich aber eine spannende.

Beruf im Wandel

"Irgendwas mit Medien"

Journalist werden - noch immer ein Traumberuf. Doch selten war es so schwer, sich nach der Ausbildung dauerhaft im Beruf zu etablieren. Ganz zu schweigen von all den Redakteursstellen, die im Umbruch der Medienlandschaft gerade dem Rotstift zum Opfer fallen. Wer sich dennoch für den Journalismus entscheidet, hat bei den vielen angebotenen Ausbildungsalternativen oft die Qual der Wahl.

Radio-Apps

"Großer Tummelplatz für das Radio"

Deutschlands Hörfunker haben das mobile Internet als zusätzlichen Verbreitungsweg für ihre Programme entdeckt. Viele Sender bieten inzwischen Applikationen für Smartphones an, die weit mehr können, als nur Radiosendungen zu übertragen.

Kindermedien boomen

Kinder - ein großartiges Publikum

In jeder vierten Kinderstube der 6- bis 13-Jährigen steht bereits ein eigener Computer: Daraus ergeben sich Konsequenzen für die Angebote der Kindermedienproduzenten. In der bunten Bilderflut der digitalen Welt sind Konzepte und Strategien für Kindermedien gefragt, die unterhalten, emotional bereichern und Kindern die Welt in ihrer Sprache erklären.

Qualitätsjournalismus im Hörfunk

Recherche versendet sich nicht

Qualitätsjournalismus ist essentiell für die Demokratie. Doch seit die Krise die Medien erreicht hat, dreht sich alles um sinkende Werbeumsätze, um Personalabbau und düstere Zukunftsprognosen. "Gerade in diesen Zeiten ist hochwertiger Journalismus wichtiger denn je", sagt NDR Intendant Lutz Marmor und investiert antizyklisch in ein Mehr an unabhängiger Berichterstattung. "Die Menschen suchen nach Orientierung, nach verlässlichen Informationen und kritischer Berichterstattung", ist Marmor überzeugt. Alles das bietet nachweislich die Welle NDR Info.

Radiogeschichte

"Das Politische war Nebensache"

Auch in der DDR gab es Radiopiraten. Zum Beispiel in den 60er Jahren im Leipziger Stadtteil Paunsdorf. Vier Jahre lang brachte damals der "Sender Freies Paunsdorf" das, was offiziell zu Zeiten Walter Ulbrichts nicht nur unerwünscht -, sondern sogar streng verboten war: "Dekadente westliche Beat-Musik". Den DDR-Behörden ist es trotz großer Anstrengungen nie gelungen, den Sender ausfindig zu machen und die Radiopiraten festzusetzen. Für den Chemnitzer Dieter Schaal war die Radiopiraterie der Start zur Berufskarriere. Ende der 50er Jahre verbreitete er in seinem "Ried-Funk" die offiziell verpönte "Westmusik". Der Mittweidaer Medienstudent Florian Tillack hat für Hörfunker.de den Radiopionier im Chemnitzer Stadtteil Rabenstein besucht.

Zukunft des Lokalradios

"Ein Anker der Stabilität"

"Das Lokalradio ist in Zeiten der Krise für seine Hörer ein Anker der Stabilität", meint Medienforscher Dirk Ziems. Er glaubt auch nicht, dass sich der Lokalfunk Sorgen um die Zukunft machen müsse, wenn er nur richtig auf die Bedürfnisse der Hörer eingehe. Der bayerische Lokalsender "Charivari" aus Rosenheim hat seine lokale Berichterstattung erhöht. Bei der Funkanalyse Bayern hat das keinen Positivtrend ausgelöst.


 
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Redaktion
Rede Thomas Krüger
5 Fragen an das Radio im digitalen Zeitalter
5 Fragen an das Radio im digitalen Zeitalter
In seiner Eröffnungsrede zum 50. Jubiläum des Deutschlandfunks am 6. Januar 2012 in Köln lobte bpb-Präsident Thomas Krüger die Unaufgeregtheit des Radios auch in Krisenzeiten. Es müsse sich jedoch auf seine Authentizität besinnen und gerade auch bei kurzlebigen Nachrichtenereignissen seriös informieren. Hier finden Sie seine fünf Fragen zur Bedeutung des Hörfunks in der Internet-Ära.
5 Fragen an das Radio im digitalen Zeitalter
Ausbildung
„Radio machen“ – Erste Schritte, leicht erklärt
„Radio machen“ – Erste Schritte, leicht erklärt
Das Buch "Radio machen" der Hörfunkjournalistin Sandra Müller erklärt Nachwuchsredakteuren, was eine Radioredaktion von einem Praktikanten oder Radiovolontär in den ersten Wochen erwartet. Dazu gibt es viele anschaulichen Beispiele, hilfreiche Tipps und praktische Übungen.
„Radio machen“ – Erste Schritte, leicht erklärt
Dokumentation: Tutzinger Radiotage 2011
Tutzinger Radiotage 2011 - Überblick
Tutzinger Radiotage 2011 - Überblick
Neues Storytelling, abwechslungsreichere Darstellungsformen, Audio-Slideshows im Netz, gekonntes Engagement in Social Media - das waren die Themen der 8. Tutzinger Radiotage. 2012 findet die Veranstaltung vom 17. bis 19. Juni statt.
Tutzinger Radiotage 2011 - Überblick
Mobile Echtzeit-Berichterstattung
Die Stärke von Twitter zeigt sich in Ausnahmesituationen
Die Stärke von Twitter zeigt sich in Ausnahmesituationen
"Twitter, der beste Weg herauszufinden, was es in Deiner Welt Neues gibt." Mit diesen Worten wird begrüßt, wer zum ersten Mal den Kurznachrichtendienst in 140 Zeichen aufruft. Tatsächlich entwickelt Twitter seine ganze Stärke als schnellster Informationskanal bei überraschenden Ereignissen wie Unfällen und Katastrophen, großen Sportveranstaltungen oder anderen Themen von besonderer öffentlicher Relevanz. Schaut man sich jedoch die Accounts der deutschen Radiosender an, stellt sich die Frage, ob das Potential von Twitter von den Sendern unterschätzt wird.
Die Stärke von Twitter zeigt sich in Ausnahmesituationen
Rückblick
Medientage München 2011
Medientage München 2011
6000 Teilnehmer, 500 Experten auf den Podien, 90 Veranstaltungen. Die MEDIENTAGE MÜNCHEN im Oktober 2011 waren auch im 25. Jahr ihres Bestehens wieder ein Highlight für die gesamte Medienbranche. Noch nie wurde so deutlich artikuliert, wie stark technologische Entwicklungen Mediennutzung und -inhalte prägen. Die Zusammenfassungen aller Panel-Diskussionen, Bildmaterial sowie Video- und Audiostreams erhalten Sie in der neuen Medientage-Mediathek und auf der Homepage medientage.de.
Medientage München 2011
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Das Radio-Guidebook
Das Radio-Guidebook
Ein systematisches Regelwerk ethischer Standards für das Radio gab es im deutschen Sprachraum bisher nicht. Das Projektteam Hörfunk der bpb hat ein Radio-Guidebook entwickelt. Im Folgenden sind die Radio-Guidelines dokumentiert und als PDF-Dokument abrufbar.
Das Radio-Guidebook
Audiobeiträge Berlin
Berlin im Radio
Berlin im Radio
"So tickt die Hauptstadt" lautete auch 2010 der bpb-Workshop für junge Radioredakteurinnen und -redakteure in Berlin. Zum Höhepunkt gehört der mehrstündige Besuch bei einem Bundestagsabgeordneten aus dem Sendegebiet der Radiomacher. Aus den Gesprächen und Erlebnissen mit den Abgeordneten entstanden wieder sendefähige Radiobeiträge, die sich hören lassen können.
Berlin im Radio

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