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Wahlthemen

Debatten in den Mitgliedsstaaten

 
Laut Eurobarometer interessierten sich die EU-Bürger bei der Wahl 2009 vor allem für Wirtschaftswachstum, Arbeitslosigkeit und Inflation/Kaufkraft. Europäische Identität und Kompetenzverteilung der Institutionen genossen hingegen weniger Aufmerksamkeit.

Foto: AP
87 Prozent der befragten Griechen sind der Ansicht, dass die Arbeitslosigkeit im Zentrum des EU-Wahlkampfes stehen sollte. Das Bild zeigt entlassene Textilarbeiterinnen, die vor dem Wirtschaftsministerium in Athen gegen den Verlust ihrer Arbeitsplätze und für die Nachzahlung ausstehender Löhne protestieren. Foto: AP
Wirtschaftswachstum

In Zeiten der wirtschaftlichen Krise sind 51 Prozent der Unionsbürger der Ansicht, dass das Thema Wirtschaftswachstum im Zentrum des Wahlkampfes stehen sollte. Am meisten besorgt zu dem Thema zeigen sich die griechischen Bürger (79 Prozent), am wenigsten interessieren sich die Dänen (38 Prozent) dafür.

Arbeitslosigkeit

Mit der Arbeitslosigkeit verhält es sich ähnlich. In Griechenland (87 Prozent) sehen die Bürger das Thema als sehr wichtig an, in Dänemark (26 Prozent) spielt es im Europawahlkampf eine eher marginale Rolle.

Inflation/Kaufkraft

Inflation und Kaufkraft sind ein wichtiges Wahlkampfthema in Österreich, Frankreich (70 Prozent) und Deutschland (62 Prozent). In Polen (23 Prozent) und Großbritannien (24 Prozent) finden die Bürger dagegen diese Themen eher unwichtig.

Interesse an der Europawahl

Das Interesse der EU-Bürger an der Europawahl 2009 variiert sehr stark in den einzelnen Mitgliedsstaaten. In den Niederlanden (60 Prozent) und auf Malta (57 Prozent) zeigen die Bürger ein starkes Interesse an der Wahl. Das geringste Interesse zeigte sich bei der Umfrage in Litauen.

Wahlbeteiligung

Eine große Mehrheit von EU-Bürgern ist sich laut dem Eurobarometer noch nicht sicher, ob es bei der Wahl zum Europaparlament eine Stimme abgeben wird oder nicht. Rund 15 Prozent der Befragten gaben an, ganz sicher nicht wählen zu gehen. Dagegen ist bei 34 Prozent der EU-Bürger die Wahrscheinlichkeit, an der Wahl teilzunehmen, sehr hoch. Die höchste Wahrscheinlichkeit, wählen zu gehen, wurde in Belgien (61 Prozent) gemessen, die niedrigste in Portugal (34 Prozent).

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06. April 2009


 
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