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Demografischer Wandel in Deutschland

Zahlen und Fakten


Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung

Die Bevölkerungsentwicklung war lange Zeit von einer stetigen Zunahme der Bevölkerungszahl gekennzeichnet. Allerdings hat sich die Wachstumsdynamik im zeitlichen Verlauf zunehmend abgeschwächt.

Bevölkerung

Bevölkerung nach Altersgruppen und Geschlecht

Im Jahr 2005 lebten in keiner Altersgruppe so viele Menschen wie in der Gruppe der 40 bis unter 50-Jährigen. Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung lag im selben Jahr bei 16,4 Prozent.

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung und Altersstruktur

Der Anteil der unter 20-Jährigen an der Bevölkerung reduzierte sich zwischen 1960 und 2009 von 28,4 auf 18,8 Prozent. Parallel ist der Anteil der älteren Personen beständig gestiegen.

Themengrafik

Demografischer Wandel

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Bevölkerung

Entwicklung der Lebenserwartung

Die fernere Lebenserwartung wird sich weiter erhöhen. Im Jahr 2050 können Männer im Alter von 60 Jahren durchschnittlich noch 23,7 und Frauen 28,2 weitere Lebensjahre erwarten.

Bevölkerung

Kinderzahl und Kinderlosigkeit

Für die Geburtsjahrgänge nach 1957 ist mit einer Abnahme der endgültigen Kinderzahl zu rechnen. Darauf deuten die bis zum 35. Lebensjahr erreichten Geburtenzahlen hin.

Bevölkerung

Entwicklung der Altersstruktur

Die seit Jahrzehnten sinkenden Geburtenzahlen und die beständig steigende Lebenserwartung führen zu einer drastischen Veränderung des Verhältnisses zwischen jüngerer und älterer Generation.

Bevölkerung

Geborene und Gestorbene

Bis 1971 reichte die Zahl der Lebendgeborenen aus, um die der Gestorbenen zu kompensieren. Seit 1972 hat es in Deutschland jedes Jahr einen Überschuss der Gestorbenen gegeben.

Bevölkerung

Geburten

Die Reproduktion einer Bevölkerung ist gewährleistet, wenn die Geburtenziffer dauerhaft bei dem Wert von "2,1" liegt, wenn also jede Frau im Laufe ihres Lebens durchschnittlich 2,1 Kinder zur Welt bringt.

Bevölkerung

Alter der Mütter bei der Geburt ihrer Kinder

Das Durchschnittsalter bei der ersten Geburt nahm vor allem in Westdeutschland zu. In Ostdeutschland gab es zunächst längere Zeit keinen solchen Anstieg.

Bevölkerung

Lebendgeborene nach Staatsangehörigkeit und Familienstand der Eltern

Bis zum Zweiten Weltkrieg kamen nur zwischen 8 und 13 Prozent aller Kinder außerhalb der Ehe zur Welt. Im Jahr 2006 lag dieser Anteil bei 30 Prozent.

Themengrafik

Migration

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Alter und Alterssicherung

Einkommensquellen

Häufig wird die Leistung der gesetzlichen Rentenversicherung mit dem gesamten Alterseinkommen gleichgesetzt. Allerdings beziehen auch ältere Menschen ihr Einkommen aus unterschiedlichen Quellen.

Alter und Alterssicherung

Rentenbestand (GRV)

In der Vergangenheit hat sich der Rentenbestand stetig erhöht. Von dem Rentenbestand in Höhe von 24,73 Mio. Ende 2007 entfielen 18,87 Mio. auf Versichertenrenten und 5,86 Mio. auf Renten wegen Todes.

Alter und Alterssicherung

Einnahmen und Ausgaben

Die gesetzliche Rentenversicherung (GRV) wird in erster Linie über Beitragseinnahmen und Bundeszuschüsse finanziert. Die Finanzierung fußt dabei auf dem so genannten Umlageprinzip.

Alter und Alterssicherung

Durchschnittliche Rentenbezugsdauer

Die Rentenbezugsdauer hat sich seit Anfang der 1960er Jahre beständig erhöht. In Westdeutschland stieg sie bei den Männern von 9,6 Jahre 1960 auf 15,3 Jahre 2007.


 
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Redaktion
Links ins Internet

Berlin-Institut für Bevölkerungsentwicklung: Deutschland 2020

Bertelsmann-Stiftung: Aktion Demographischer Wandel

Zentrum für demografischen Wandel, Rostock
Dokumentation

"Rürup-Bericht": Nachhaltigkeit in der Finanzierung der Sozialen Sicherungssysteme

Enquête-Kommission demografischer Wandel: Schlussbericht (PDF)

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