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"Eine Revolution war nicht vonnöten" |

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Interview mit dem Schriftsteller Günter Grass
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Günter Grass wurde 1927 in Danzig geboren. Er lebt bei Lübeck. Bekannt geworden ist er durch seinen Roman "Die Blechtrommel". Grass sieht sich selbst als Schriftsteller und politischen Intellektuellen. 1969 veröffentlichte er den zeitgeschichtlichen Roman "örtlich betäubt", der von den Bemühungen eines Lehrers handelt, seinen Schüler davon abzubringen, einen Hund in einem symbolischen Akt auf dem Berliner Kurfürstendamm zu verbrennen. Seine Rolle zur Zeit der 68er lag nach eigener Auffassung zwischen den Fronten: "Ich teilte ihre Anliegen, war aber nicht bereit, 'Ho Ho Ho Chi Min' rufend durch die Straßen zu laufen." Das Verhältnis der 68er zu Kunst sieht Grass kritisch, denn "es gab eine gewisse Kunstfeindlichkeit." In unserem Interview spricht er über den Unterschied zwischen Reform und Revolte, Agitprop und Literatur, 68 und heute.
Länge: 5:42 min. |
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09. Februar 2012
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Aus Politik und Zeitgeschichte |
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1968
Für die einen bedeutet Achtundsechzig die Demokratisierung aller Lebensbereiche. Für andere sind die 68er Schuld am Werteverfall, Kindermangel und Bildungsnotstand. Auch nach 40 Jahren erregen die Ereignisse um das Jahr 1968 die Gemüter. |
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ARTE Schwerpunkt |
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1968 - ARTE geht auf die Barrikaden!
Ab 15. April 2008 nimmt Sie ARTE mit auf eine Reise zurück in das aufregende Jahr 1968, das die Welt auf den Kopf stellte, und lässt das Lebensgefühl der damaligen Zeit zwischen Che und Rock, Haschisch und Sex, Demonstrationen und Hoffnungen wieder aufleben. |
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