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Hintergrund aktuell (07.05.2007)
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Sarkozy gewinnt PräsidentschaftswahlNicolas Sarkozy wird neuer Präsident Frankreichs. In der Stichwahl am Sonntag setzte sich der Kandidat der rechts-bürgerlichen Partei UMP mit 53 Prozent der Stimmen gegen die sozialistische Kandidatin Ségolène Royal durch. Sarkozy plant weitreichende Reformen.
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Zuversichtlich: Nicolas Sarkozy
Foto: AP
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Der bisherige Innenminister in der Regierung von Premierminister de Villepin hatte seit Monaten in Meinungsumfragen vorne gelegen. Nun hat er sein Ziel erreicht: Am 16. Mai löst er in einer feierlichen Zeremonie seinen Vorgänger Chirac nach zwölfjähriger Amtszeit ab. Seine Kontrahäntin Royal erreichte 47 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung fiel mit rund 85 Prozent der 44 Millionen Wahlberechtigten hoch aus, stellt in der 50-jährigen Geschichte
der fünften Republik jedoch keinen Rekord dar.
"Ich will der Staatspräsident sein, der Frankreich reformiert", lautete der erste Satz in Sarkozys Wahlprogramm. Er möchte Frankreich zügig reformieren, bereits nach den Parlamentswahlen am 10. Juni will er im Juli auf einer Sondersitzung zwei Gesetzespakete vom Parlament verabschieden lassen. Steuererleichterungen und Mehrarbeit sind der wesentliche Baustein für den angestrebten Wirtschaftsaufschwung. Überstunden ohne Steuern und
Sozialabgaben sollen möglich werden. Bis 2012 will er Vollbeschäftigung in Frankreich erreichen. Angesichts der aktuellen Zahlen ein hoch gestecktes Ziel: Zwar fiel die Arbeitslosigkeit nach Regierungsangaben im Februar mit 8,4 Prozent auf den tiefsten Stand seit 24 Jahren, aber die Jugendarbeitslosigkeit ist nach wie vor dramatisch. Rund 20 Prozent der unter 25-Jährigen haben keinen Job.
Die Wahl Sarkozys löste bei internationalen Spitzenpolitikern überwiegend positive Reaktionen aus. Bundeskanzlerin Angela Merkel erwartet "eine sehr gute Zusammenarbeit mit ihm". Auch US-Präsident Bush gratulierte, nachdem Sarkozy noch am Wahlabend versprach, Frankreich sei ein zuverlässiger Partner der USA. Verhaltene Reaktionen zeigte die Türkei. Sarkozy gilt als
Gegner eines Beitritts der Türkei zur EU, er plädiert für eine "privilegierte Partnerschaft". In einem Rundfunk-Interview forderte der Fraktionschef der Sozialisten im Europaparlament, Martin Schulz, dass sich Sarkozy bald dazu äußern müsse, ob er die Beitrittsverhandlungen noch wolle. "Das ist man auch den Türken schuldig." Gleichzeitig erhoffte sich Schmidt wie auch Bundesinnenminister Schäuble, dass Sarkozy die Debatte über die EU-Verfassung voranbringe. Nach dem gescheiterten Referendum in Frankreich plant Sarkozy einen von einigen strittigen Punkten befreiten Verfassungsvertrag vom französischen Parlament ratifizieren zu lassen.
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Nicolas Sarkozy - Frankreichs neuer Präsident
Nicolas Sarkozy, der Kandidat der französischen Rechten, hat die Präsidentschaftswahl am 6. Mai mit 53 Prozent der Stimmen gegen die Sozialistin Ségolène Royal gewonnen. Wird Sarkozy sein Wahlkampfversprechen, einen Wandel herbeizuführen, einhalten können? |
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Hintergrund aktuell (23.04.2007)
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Präsidentschaftswahlen in Frankreich
Die Wahlbeteiligung war ungewöhnlich hoch, doch die Entscheidung ist noch nicht gefallen. Im Rennen um das französische Präsidentschaftsamt müssen sich der Konservative Nicolas Sarkozy und die Sozialistin Ségolène Royal am 6. Mai einer Stichwahl stellen. |
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09. Februar 2012
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Europa im Pro und Contra
Die Debatte um die Zukunft Europas soll nicht allein Politikern und Experten vorbehalten bleiben. Deshalb laden wir Sie ein, sich im "Weblog mit Radioanschluss" an dieser Diskussion zu beteiligen. Eine Initiative des Deutschlandfunks. |
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Dossier: Deutsche Demokratie |
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